Notion

Notion

Notion verwandelt deine Ideen und Projekte in einen strukturierten und leicht zugänglichen Workspace.

Notion ist der flexible Workspace für alles, was bei dir im Kopf und im Team passiert – von flüchtigen Ideen bis zu komplexen Projekten. In diesem Review zeige ich dir, warum Notion so stark ist, wo seine Grenzen liegen und wie du es für dich maximal clever einsetzt.

Vorteile

  • All-in-One-Workspace für Notizen, Projekte und Datenbanken
  • Extrem anpassbar mit Vorlagen, Ansichten, Automationen und AI
  • Offline-Modus und performante Desktop-Apps

Nachteile

  • Einarbeitung und Setup kosten Zeit
  • Sehr große Datenbanken können träge wirken
  • Einige Profi-Features nur in Bezahlplänen

Notion

Was ist Notion?

Notion ist ein modularer Workspace für Notizen, Dokumente, Wikis, Aufgaben, Roadmaps und Datenbanken. Alles entsteht aus Blöcken: Text, Bilder, Tabellen, Kanban, Formeln, Code – du ziehst, kombinierst und verknüpfst, bis es deinem Workflow entspricht. Für Solo-Builds funktioniert das herrlich minimalistisch. Im Team wachsen daraus strukturierte Wissensbasen, Projekt-Backlogs und Prozess-Handbücher.

So funktioniert Notion – in der Praxis

Du startest mit einer Seite und baust sie mit Blöcken auf. Datenbanken sind der Gamechanger: mit Properties (Tags, Status, Datum, Personen), Filtern, Sortierungen und mehreren Ansichten (Tabelle, Board, Timeline, Kalender, Galerie). Eine Aufgabe kann gleichzeitig im Sprint-Board, in der Team-Roadmap und im persönlichen Wochenplan auftauchen – ohne Kopien. Relationen und Rollups verknüpfen Datenbanken, z. B. „Projekt → Tasks → Abhängigkeiten“.

Hauptfunktionen, die wirklich tragen

Vorlagen & Bausteine: Starte mit fertigen Seiten und passe sie an. Wiederkehrende Abläufe? Als Template speichern, fertig.
Notion AI & Automationen: Ideen strukturieren, Texte polieren, Meeting-Notizen zusammenfassen, Datenbankeinträge erzeugen – direkt im Dokument. Für Power-User sind Agenten und Integrationen spannend, um Workflows halbautomatisch laufen zu lassen.
Offline-Modus: Markiere Seiten für die Offline-Nutzung, erstelle neue Inhalte ohne Netz und synchronisiere später. Ideal für Reisen, Kundenbesuche oder Fokus-Sessions.
Zusammenarbeit: Kommentare, Erwähnungen, Versionsverlauf und Berechtigungen halten Teams synchron. Freigaben lassen sich fein abstufen – von „nur lesen“ bis „kann Struktur ändern“.

Warum brauchst du Notion?

Weil du Chaos in Klarheit verwandeln willst. Notion ersetzt Insellösungen: Statt fünf Tools pflegst du eine Quelle der Wahrheit. Ein Beispiel aus meinem Alltag: Ein kleines Teamboard mit Sprint-Zielen, daneben ein Meeting-Hub mit Auto-Zusammenfassungen und eine Wissensdatenbank mit SOPs. Alles verlinkt, suchbar, konsistent. Ergebnis: weniger Nachfragen, weniger Copy-Paste, spürbar mehr Flow.

Leistung, Offline & Grenzen

Die Desktop-Apps sind flott, besonders bei mittelgroßen Workspaces. Offline deckt die wichtigsten Blöcke ab; sehr große Datenbanken oder komplexe Embeds gehören jedoch ins Online-Setup. Mein Tipp: Kritische Seiten (z. B. Roadmap, Notiz-Inbox) gezielt offline speichern und regelmäßig synchronisieren.

Sicherheit & Organisation

Rollen, Freigaben und Arbeitsbereiche machen Ordnung in wachsenden Teams. Du steuerst, wer sieht, bearbeitet oder nur kommentiert. Versionen lassen sich nachverfolgen; Exporte (PDF/Markdown/CSV) sichern Inhalte außerhalb des Tools.

Preis & Lizenz

Die App ist kostenlos nutzbar und deckt damit viele private und kleine Use-Cases ab. Für Teams lohnen sich die Bezahlpläne wegen unbegrenzter Anhänge, erweiterten Rechten, Automationen und adminfreundlicher Steuerung.

Installation & Systemvoraussetzungen

Die Desktop-App läuft auf Windows (ab 10, 21H2) und macOS (ab 11). Praktisch: Auto-Updates, optionales Starten beim Login und ein schneller Wechsel zwischen Arbeitsbereichen. Mobil-Apps runden das Set-up ab, der Web-Client ist als Fallback immer verfügbar.

Für wen ist Notion ideal?

Studierende (Kursnotizen, Lernpläne), Freelancer (CRM, Angebote, Projekte), Produktteams (Roadmaps, Docs, Retros), Operations (SOPs, Onboarding). Wenn du gern strukturierst und Prozesse vereinheitlichst, wirst du Notion lieben.

Alternativen

OneNote für klassisches Notieren, Evernote für Sammler, Obsidian für Markdown-Power-User. Notion punktet, wenn du Dokumente und Datenbanken in einem System willst.

Fazit

Notion ist für mich die beste Allround-Lösung, wenn Struktur, Kollaboration und Geschwindigkeit zusammenkommen sollen. Mit AI und Offline-Modus ist es reifer denn je. Nimm dir Zeit fürs Setup – die Rendite kommt in Wochen, nicht in Monaten.

Häufig gestellte Fragen:

Ist Notion wirklich offline nutzbar?

Ja. Markiere wichtige Seiten „verfügbar offline“, arbeite ohne Internet weiter und synchronisiere später. Große Datenbanken und Embeds funktionieren online zuverlässiger.

Funktioniert Notion unter Windows 11 und macOS?

Ja. Empfohlen sind Windows 10 (21H2) oder neuer sowie macOS 11 oder neuer. Die Desktop-Apps aktualisieren sich automatisch.

Brauchst du Notion AI zwingend?

Nein. Es beschleunigt Schreiben, Strukturieren und Routineaufgaben – ist aber optional. Für Deep-Work reicht die Basis völlig aus.

Kannst du deine Daten exportieren?

Ja. Seiten lassen sich u. a. als PDF, Markdown oder CSV exportieren. So behältst du die Kontrolle, selbst wenn sich dein Tool-Stack ändert.

Eigenschaften der Software

Rating:

4,6

Name:

Notion

Lizenzart:

Freeware

System:

Windows, macOS

Sprache:

Multi-language

Update:

10.01.2026

Latest Version:

4.21.1