OpenShot Video Editor

OpenShot Video Editor

OpenShot Video Editor – einfach, schnell und kostenlos Videos schneiden.

OpenShot Video Editor ist ein kostenloser, plattformübergreifender Video-Editor, der dich mit einer klaren Timeline, vielen Effekten und hoher Formatvielfalt schnell zu Ergebnissen bringt. In der folgenden Review erfährst du, was die Software besonders gut kann, wo Grenzen liegen und für wen sich der Einsatz wirklich lohnt.

Vorteile

  • Kostenlos und quelloffen mit aktiver Weiterentwicklung
  • Einfache Bedienung mit übersichtlicher Timeline und Keyframes
  • Viele Effekte und Titel, 4K-Export, breite Formatunterstützung

Nachteile

  • Teilweise weniger stabil als kommerzielle Profi-Tools
  • Hardware-Beschleunigung nur eingeschränkt verfügbar
  • Fortgeschrittenes Color-Grading und Audio-Workflows begrenzt

OpenShot Video Editor

Was ist OpenShot?

OpenShot ist ein nichtlinearer Video-Editor, der deine Clips, Bilder und Audiospuren auf einer mehrspurigen Timeline zusammenführt. Du schneidest, trimmst, überblendest und animierst direkt im Vorschaufenster. Weil das Tool frei und open source ist, eignet es sich ideal für Einsteiger, Hobby-YouTuber, Vereine und Schulen – und für alle, die ohne Abo-Kosten schneiden möchten.

Neu in Version 3.4: spürbar schneller, neue Effekte

Die aktuelle Version legt beim Tempo zu. Projekte reagieren flotter, Exporte laufen zügiger und große Timelines bleiben geschmeidiger. Zudem kamen frische Effekte dazu – etwa Schärfen, LUT/Color Map für Farblooks, Spherical Projection für 360°/Fisheye-Material, Lens Flare sowie Outline. Praktisch im Alltag: interaktives Zuschneiden direkt in der Vorschau, ein Timing-Modus zum schnellen Verlangsamen/Beschleunigen sowie ziehbare Keyframes mit besserem Snapping. Wer experimentierfreudig ist, testet die experimentelle Timeline in den Einstellungen.

Hauptfunktionen im Überblick

  • Mehrspur-Timeline ohne Limit: Video, Audio, Bilder frei stapeln
  • Trimmen, Schneiden, Ripple-Edits, Ein-/Ausblendungen
  • Keyframe-Animationen für nahezu alle Parameter
  • Übergänge und Videoeffekte: Farbkorrektur, Zeitlupe/Zeitraffer, Stabilisieren, Masken, Titel
  • 3D-Titel via Blender-Integration sowie klassische Texttafeln
  • Umfangreiche FFmpeg-Unterstützung: liest/schreibt viele Formate, bis hin zu 4K

Bedienung: schnell drin, schnell fertig

Die Oberfläche wirkt angenehm aufgeräumt. Clips ziehst du per Drag-and-drop auf die Timeline, Effekte landen via Kontextmenü oder Sidebar auf dem Material. Besonders hilfreich: visuelle Griffe im Vorschaufenster für Skalieren, Drehen und Cropping. Nach kurzer Eingewöhnung fühlst du dich sicher – das macht OpenShot für schnelle Social-Clips und YouTube-Videos attraktiv.

Leistung und Stabilität

OpenShot wurde spürbar optimiert. Vorschau und Exporte profitieren von besserem Caching und effizienteren Decodern. Auf Mittelklasse-Hardware läuft das solide – gleichzeitig gilt: sehr lange Projekte mit vielen Effekten fordern Geduld. Hier punktet die neue Version mit besserer Reaktionszeit, doch Wunder darfst du nicht erwarten.

Formate, Export und 4K

Dank FFmpeg exportierst du in gängige Container wie MP4, MOV oder MKV, mit H.264/H.265 und passenden Presets für gängige Zielplattformen. 4K-Workflows sind möglich, wobei eine schnelle SSD und genügend RAM (ideal 16 GB oder mehr) den Unterschied machen.

Hardware-Beschleunigung

Beschleunigtes Encoding ist verfügbar, jedoch je nach System limitiert. Auf manchen Setups funktioniert Intel Quick Sync zuverlässig, während NVENC derzeit nur in bestimmten Umgebungen unterstützt wird. Für maximale Stabilität empfiehlt sich weiterhin der klassische CPU-Export.

Systemanforderungen

  • 64‑Bit-Betriebssystem: Windows 8/10/11, macOS 10.15+, gängige Linux-Distributionen sowie ChromeOS (Linux-Container)
  • Mehrkern-CPU (x86_64), mindestens 4 Threads, ab ca. 2,7 GHz Turbo
  • RAM: mindestens 4 GB, empfohlen 16 GB
  • Speicher: ca. 1 GB für Installation, SSD empfohlen; reichlich Platz für Mediendateien

Für wen lohnt sich OpenShot?

Wenn du ohne Kosten Videos schneiden willst, lieber eine simple Timeline statt komplexer Profi-Oberflächen bevorzugst und vor allem Social-, Schul- oder Vereinsprojekte erledigst, ist OpenShot ein Volltreffer. Für High-End-Color-Grading, aufwendige Audio-Post und Kollaboration im Team greifst du später eher zu Profi-Suiten – aber als Startpunkt macht OpenShot richtig Spaß.

Alternativen und Grenzen

Gegenüber Top-Dogs wie Resolve oder Premiere fehlen fortgeschrittene Color-Tools, ausgefeilte Audio-Mixer und robuste Teamfunktionen. Auch kann die Stabilität je nach Projektgröße schwanken. Dafür bekommst du Freiheit, viele Updates und eine Community, die das Projekt lebendig hält.

Häufig gestellte Fragen:

Ist OpenShot wirklich kostenlos?

Ja. Die Software ist freie Open-Source-Software unter der GPLv3. Du darfst sie kostenfrei nutzen und weitergeben.

Unterstützt OpenShot 4K?

Ja. Du kannst Projekte in 4K bearbeiten und exportieren. Für flüssiges Arbeiten helfen schnelle SSDs und viel RAM.

Gibt es eine deutsche Oberfläche?

Ja. OpenShot ist mehrsprachig und bietet deutsche Übersetzungen – ideal, wenn du ohne Fachenglisch loslegen willst.

Funktioniert Hardware-Beschleunigung?

Teilweise. Je nach System stehen Encoder wie Intel Quick Sync zur Verfügung, andere Beschleuniger sind noch eingeschränkt. Für maximale Zuverlässigkeit nutze notfalls den CPU-Export.

Eigenschaften der Software

Rating:

4,2

Name:

OpenShot Video Editor

Lizenzart:

Open Source (GPLv3)

System:

Windows, macOS, Linux, ChromeOS

Sprache:

Mehrsprachig (inkl. Deutsch und Englisch)

Update:

09.01.2026

Latest Version:

3.4