Paint.NET
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Paint.NET ist ein flotter Bildeditor für Windows, der dir die wichtigsten Tools für Fotobearbeitung, Retusche und schnelles Grafikdesign in einer angenehm leichten Anwendung liefert. Unten findest du eine klare Einordnung: Funktionen, Zielgruppe, Systemanforderungen, praktische Tipps – und am Ende mein Fazit mit Bewertung.
Vorteile
- Schnell, übersichtlich, leicht zu erlernen
- GPU-beschleunigte Effekte und große Plugin-Auswahl
- Starke Ebenen- und Verlaufswerkzeuge für Alltagsprojekte
Nachteile
- Kein nativer CMYK-Workflow für Druck
- Nur für Windows verfügbar
- Manche Profi-Features (RAW-Entwicklung, Vektor) nur per Plugins oder gar nicht
Paint.NET – schneller Windows-Bildeditor mit Plug-ins und GPU-Power
Was ist Paint.NET? Kurz gesagt: ein schlanker, kostenloser Bildeditor für Windows, der dir Layer, Effekte, Auswahlwerkzeuge und smarte Korrekturen ohne kompliertes Setup an die Hand gibt. Ideal, wenn du Fotos verbessern, Thumbnails bauen, Screenshots kommentieren oder Grafiken für Social Media erstellen willst – ohne den Overkill großer Suites.
Bedienung & Workflow
Übersichtlich statt überladen: Links die Werkzeuge, rechts Ebenen, Farben und Verlaufsregler. Du legst Ebenen an, nutzt Mischmodi und arbeitest mit einer praktisch unbegrenzten Rückgängig-Historie (nur vom Speicher begrenzt). Typische Tasks wie Freistellen, Retusche, Text, Perspektive und Farblooks gehen schnell von der Hand.
Leistung unter der Haube
GPU-beschleunigte Effekte sorgen bei vielen Filtern und Anpassungen für spürbar mehr Tempo. Paint.NET läuft als reine 64‑Bit-App, nutzt moderne Windows-Grafik-APIs und fühlt sich dadurch auch bei großen Bildern angenehm reaktionsschnell an.
Zeichen- und Stifteingabe
Mit Druckempfindlichkeit (Windows Ink) malst du natürliche Pinselstriche. Pfadglättung stabilisiert Linien – praktisch für Skizzen, Annotationen oder Handlettering. Für ernsthaftes Digital Painting wirst du womöglich weitergehende Brush-Engines brauchen, doch für Sketchnotes, Markierungen und schnelle Illustrationen passt das super.
Dateiformate & Export
Standardmäßig speicherst du in PNG, JPEG, BMP, GIF, TIFF sowie im eigenen .PDN-Format (inklusive Ebenen). Über Plug-ins und Windows-Codecs kommst du bequem an zusätzliche Formate wie WEBP, AVIF oder HEIC. Metadaten-Unterstützung und ein sauberer Exportdialog helfen dir, die Dateigröße im Griff zu behalten.
Plug-ins: Effekte, Dateitypen, Komfort
Die Community liefert massenhaft Erweiterungen: zusätzliche Effekte (z.B. Schärfen, Rauschen, künstlerische Looks), Dateiformate (PSD-Import u.a.) und Produktiv-Helfer wie Batch-Workflows. So wächst Paint.NET mit deinen Anforderungen, ohne dass die Basis-App unnötig aufbläht.
Praxisbeispiel
Du hast ein Produktfoto mit störendem Hintergrund? Mit dem Zauberstab markierst du Flächen per Toleranz-Regler, feinst mit Lasso/Polygon nach, legst unter der Ebene eine Farbfläche und gibst dem Motiv per Gradationskurven mehr Punch. Das geht in Minuten – und genau dafür lieben viele Nutzer Paint.NET im Alltag.
Für wen lohnt sich das?
Creator, Studierende, Solo-Selbstständige und alle, die schnell Ergebnisse brauchen. Wenn du druckreif in CMYK arbeiten oder komplexe RAW-Workflows abbilden willst, greifst du eher zu spezialisierten Tools – für 80% der typischen Bildjobs ist Paint.NET aber erstaunlich effizient.
Systemanforderungen & Installation
Vorausgesetzt wird Windows 10 (21H2) oder Windows 11, 64‑Bit und eine Direct3D‑11‑fähige GPU. Die benötigte .NET-Laufzeit ist integriert. Es gibt eine kostenlose klassische Version sowie eine bequeme Store-Variante als Bezahlsupport – die Funktionen sind im Kern gleich, du entscheidest nach Vorliebe.
Datenschutz & Offline-Nutzung
Kein Account-Zwang, keine Cloud-Pflicht. Installieren, starten, arbeiten – auch komplett offline. Updates lassen sich in der App anstoßen.
Tipps für schnellere Ergebnisse
Shortcuts lernen (z.B. Strg+Shift+S für „Speichern unter“), Ebenen benennen für Ordnung, und bei Freistellern immer mit dem Toleranz-Schieber spielen. Für Social-Posts lohnt sich ein einmalig angelegtes Vorlagen-PDN mit festem Canvas und Textebenen.
Fazit
Paint.NET ist genau die Sorte Tool, die man täglich öffnet, weil sie schnell, klar und verlässlich ist. Es ersetzt keine High-End-Suite – muss es auch nicht. Für Fotokorrektur, Freisteller, Meme-Bau und Content-Grafiken liefert es dir in Minuten saubere Ergebnisse. Mein Urteil: starke Empfehlung für Windows-Nutzer, die Tempo und Einfachheit schätzen.
Häufig gestellte Fragen:
Ist Paint.NET wirklich kostenlos?
Ja. Es gibt eine kostenlose klassische Edition. Die Store-Version kostet als Support-Option etwas, bringt aber im Kern die gleichen Funktionen.
Läuft Paint.NET auf macOS oder Linux?
Nein, offiziell nur auf Windows (64‑Bit). Für Mac/Linux bräuchtest du Alternativen oder eine virtuelle Maschine.
Unterstützt Paint.NET CMYK?
Nein, CMYK gibt es nicht nativ. Für Druckvorstufe ist ein Workflow mit speziellen Tools sinnvoller.
Gibt es Druckempfindlichkeit mit Stift-Tablets?
Ja, über Windows Ink. Aktuelle Treiber und die entsprechende Option im Werkzeug sind wichtig.
Wie installiere ich Plug-ins?
Plug-ins werden in den entsprechenden Ordner kopiert und erscheinen danach in den Menüs (Effekte oder Dateitypen). Nach einem Neustart der App sind sie einsatzbereit.
Eigenschaften der Software
Rating:
Name:
Paint.NET
Lizenzart:
Freeware
System:
Windows
Sprache:
Multi-language
Update:
09.01.2026
Latest Version:
5.1.11
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