PlagiarismFinder
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PlagiarismFinder ist ein klassischer Plagiatsprüfer für Windows. Wenn du viele Arbeiten effizient prüfen willst und lieber ein schlankes Desktop-Tool statt eines Cloud-Abos nutzt, liefert dir dieses Programm genau das – inklusive Berichten mit Fundstellen. Unten zeige ich dir, wie es arbeitet, wo es stark ist und wo es patzt.
Vorteile
- Mehrfach-Uploads und Batch-Prüfung
- Übersichtliche Ähnlichkeitsberichte mit Fundstellen
- Verarbeitet in Tests auch nicht-OCR-bereite Dokumente
Nachteile
- Kein Support für Google Books
- Hebräische Zeichen werden nicht korrekt verarbeitet
- ZIP-Archive lassen sich nicht direkt prüfen
PlagiarismFinder im Überblick
PlagiarismFinder ist ein seit vielen Jahren erhältlicher Plagiatsprüfer für Windows, entwickelt in Deutschland. Die verbreitete Ausbaustufe ist Version 2.0 und richtet sich vor allem an Lehrende, Redaktionen und Gutachter, die viele Texte auf Einzigartigkeit prüfen. Kurz: ein klassisches Desktop-Tool statt Cloud-Abo.
Wie funktioniert das?
Du installierst die Software, wählst einzelne Dateien oder ganze Stapel aus und startest die Analyse. Danach erhältst du Berichte mit markierten Übereinstimmungen und den zugehörigen Fundstellen, sodass du problematische Passagen schnell nacharbeiten kannst. In unabhängigen Tests zeigte sich außerdem, dass das Tool auch Material ohne vorherige OCR verarbeiten kann – praktisch, wenn du Scans oder schlecht vorbereitete PDFs auf dem Tisch hast.
Stärken & Schwächen aus der Praxis
Was gefällt: Mehrfach-Uploads beschleunigen deinen Workflow. Was bremst: Google-Books-Treffer werden nicht berücksichtigt, hebräische Schriftzeichen werden nicht korrekt verarbeitet und ZIP-Archive akzeptiert das Programm nicht. Wenn du genau diese Fälle brauchst, ist das ein echter Showstopper.
Für wen lohnt sich das?
Wenn du auf Windows arbeitest, regelmäßig viele Dokumente prüfen musst und dabei eine lokal installierte Lösung bevorzugst, ist PlagiarismFinder eine nüchterne, zuverlässige Option. Suchst du hingegen maximale Datenbankabdeckung, komfortable Kollaboration oder tiefe LMS-Integrationen, solltest du moderne, cloudbasierte Alternativen einplanen. Dass das Tool nur für Windows verfügbar ist, musst du bei gemischten Umgebungen mitdenken.
Alternativen, die du kennen solltest
Für Verlage und Forschung gilt iThenticate/Turnitin als Goldstandard (riesige Datenbanken, etablierte Workflows). Hochschulen und Unternehmen nutzen häufig PlagScan/Ouriginal. Für Studierende und Einzelautorinnen ist Scribbr beliebt. Wer vor allem Web-Inhalte überwacht, greift oft zu Copyscape. Und falls du unbedingt eine Desktop-Variante möchtest, ist Plagius eine moderne Alternative mit AI-Erkennung.
Mein Fazit
Klartext: PlagiarismFinder ist kein neuer Heilsbringer, aber als schnörkelloser Windows‑Checker mit solider Stapelverarbeitung nützlich – solange du die Grenzen kennst (Quellenabdeckung, Zeichensätze, ZIP‑Handling). Für besonders anspruchsvolle Szenarien oder heterogene Teams liefern aktuelle Cloud‑Dienste spürbar mehr Komfort und Abdeckung.
Häufig gestellte Fragen:
Gibt es PlagiarismFinder für macOS oder Linux?
Nein, das Tool ist nur für Windows verfügbar. Wenn du plattformübergreifend arbeiten willst, plane eine Cloud‑Lösung oder eine separate Desktop‑Alternative ein.
Ist PlagiarismFinder kostenlos?
Es handelt sich klassisch um Shareware mit Testphase und kostenpflichtiger Vollversion – also keine dauerhaft freie Nutzung wie bei echter Freeware.
Unterstützt die Software Batch‑Prüfungen?
Ja. Mehrfach‑Uploads sind möglich und beschleunigen die Arbeit, wenn du viele Texte am Stück prüfen willst.
Wann sollte ich lieber eine Alternative nutzen?
Wenn du maximale Quellenabdeckung, LMS‑Integration, Team‑Kollaboration oder spezielle Zeichensätze (z. B. Hebräisch) brauchst, fährst du mit Turnitin/iThenticate, PlagScan oder Scribbr in der Regel besser.
Eigenschaften der Software
Rating:
Name:
PlagiarismFinder
Lizenzart:
Shareware
System:
Windows
Sprache:
German, English
Update:
09.01.2026
Latest Version:
2.0
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