Plexamp

Plexamp

Plexamp bietet dir einen hochwertigen Musikgenuss mit intelligenten Funktionen, perfekt für deine persönliche Sammlung.

Plexamp ist der Musikplayer für alle, die ihre eigene Sammlung lieben – mit Fokus auf Klang, smarte Empfehlungen und eine elegante Oberfläche. In dieser Review erfährst du, wie gut Plexamp auf Windows performt, welche Funktionen wirklich ziehen und für wen sich der Download lohnt.

Vorteile

  • Hochwertiger Klang mit Gapless, Loudness Leveling und Sweet Fades
  • Smarte Entdeckung mit Mix Builder, Sonic Sage und DJ‑Features
  • Downloads, CarPlay/Android Auto und starke Offline‑Nutzung

Nachteile

  • Einige Top‑Funktionen hinter Plex Pass
  • Desktop‑Casting eingeschränkt, exklusiver Modus unter Windows fehlt
  • Eigener Plex Media Server für persönliche Musik nötig

Plexamp: Der clevere Musikplayer für deine Plex‑Bibliothek

Plexamp ist ein eigenständiger, liebevoll designter Player für Musik aus deinem Plex Media Server – plus TIDAL‑Anbindung. Viele Kernfeatures sind gratis nutzbar; zusätzliche Audio‑Extras und Automagie schaltest du mit Plex Pass frei. Ergebnis: Ein fokussierter Musik‑Client ohne Video‑Ballast, der dich schnell zu den richtigen Songs bringt.

Plattformen, Installation & Voraussetzungen

Auf dem Desktop läuft Plexamp unter Windows, macOS und Linux. Wichtig für dich als Windows‑User: Seit dem großen Desktop‑Update setzt Plexamp mindestens Windows 10 voraus – das kam mit dem Electron‑Upgrade, das Performance und Sicherheit verbessert.

Hauptfunktionen, die im Alltag zählen

Klang: echtes Gapless‑Playback, Loudness Leveling, Sweet Fades, 10‑Band‑EQ und Sample‑Rate‑Matching sorgen für flüssige Übergänge und konsistente Lautstärke. Ab Version 4.12 unterstützt Plexamp zudem 32‑bit FLAC und verfeinerte Gapless‑Wiedergabe (auch bei Opus).

Entdecken: Du baust mit Mix Builder eigene Künstler‑ oder Album‑Mixe, startest Track/Album‑Radio und lässt dir mit Sonic Sage (KI‑gestützte Playlists) frische Sets generieren. Plus: DJ Doppelgänger mischt TIDAL‑Zwillinge in deine Queue, um neue, stimmige Tracks zu finden. Klingt nach Spielerei – macht süchtig.

Bedienung & Look: Hypnotische Visualizer, UltraBlur‑Hintergründe, schnelle Suche, smarte Bibliotheks‑Filter und eine klare Navigationsleiste machen das Browsen angenehm – ohne, dass du dich im UI verlierst.

Audioqualität: Was bedeutet das für dich?

Plexamp bringt Strict Sample‑Rate‑Matching und – je nach Plattform – sogar bitgenaue Ausgabe. iOS ist traditionell stark, auf Android wurde „Sample Rate Matching“ später nachgezogen; mit 4.11.2 kam experimentell Bit‑Perfect‑Ausgabe auf kompatiblen Android‑Setups (z. B. Android 14 mit USB‑DAC). Auf dem Desktop ist ein expliziter „Exklusivmodus“ (WASAPI Exclusive) weiterhin ein Thema, das audiophile Windows‑User vermissen.

Mobil, Auto & Offline

Plexamp unterstützt CarPlay und Android Auto, spielt über AirPlay/Chromecast (plattformabhängig) und lädt Playlists, Alben oder Stationen sauber für die Offline‑Nutzung. So hast du auf Reisen Ruhe vor Funklöchern – die App puffert zudem sehr klug vor.

Kleiner Haken am Desktop: Chromecast‑Casting ist dort eingeschränkt bzw. nicht offiziell verfügbar – ein technisches SDK‑Thema, das viele Windows‑Nutzer betrifft. Wenn dir Casting wichtig ist, plane das ein oder weiche mobil aus.

Plex Pass: Was ist gratis, was Premium?

Die Basis (Gapless, Loudness Leveling, Playlists/Stationen, Visualizer, AirPlay/Chromecast etc.) ist kostenlos. Premium schaltet u. a. Downloads, Mix‑Builder, katalogübergreifende Sonic‑Features, mehr DJ‑Automatik und tiefe Audio‑Optionen frei. Das ist fair: Du kannst in Ruhe testen und erst bei echtem Mehrwert upgraden.

Remote‑Zugriff: Musik bleibt entspannt

Plex hat 2025 die Regeln für Remote‑Playback neu aufgestellt, aber Musik zu Plexamp bleibt hiervon ausgenommen. Die neuen Restriktionen betreffen primär Video; Musik‑Streaming zu Plexamp und Fotos zu Plex Photos sind weiterhin frei. Gut für dich, wenn du unterwegs hören willst.

Version & Entwicklungstempo

Stand heute ist die aktuelle Desktop‑Generation bei Version 4.12.4. Spannend: Einzelne Plattform‑Builds können verzögert erscheinen (Windows war bei 4.12.4 kurzzeitig später dran) – spricht dafür, dass hier wirklich nativ auf den Plattformen gearbeitet wird.

Für wen lohnt sich Plexamp?

Für dich, wenn du eine gepflegte FLAC/DSD‑Bibliothek hast, gern mit Mood‑Mixen spielst und unterwegs nicht auf Qualität verzichten willst. Für TIDAL‑Abonnenten ist der Doppelgänger‑DJ ein No‑Brainer. Und wenn du ohnehin einen Plex Server betreibst, ist Plexamp als fokussierter Musik‑Client die eleganteste Lösung – ohne die Video‑Last der Standard‑App.

Häufig gestellte Fragen:

Ist Plexamp kostenlos?

Ja. Kernfunktionen sind frei, erweiterte Features (z. B. Downloads, Mix Builder, Sonic‑Extras) gibt’s mit Plex Pass.

Brauche ich für Remote‑Wiedergabe einen Plex Pass?

Für Musik in Plexamp nicht – die 2025er Remote‑Regeln betreffen primär Video; Musik zu Plexamp ist ausgenommen.

Läuft Plexamp auf Windows 10 und 11?

Ja. Seit dem Desktop‑Upgrade gilt Windows 10 als Mindestvoraussetzung (Windows 11 ist natürlich fein).

Unterstützt Plexamp Hi‑Res und bitgenau?

Hi‑Res: ja, inkl. 32‑bit FLAC. Sample‑Rate‑Matching ist an Bord; Bit‑Perfect auf Android ist (abhängig vom Setup) verfügbar, auf iOS traditionell stark, am Desktop ohne echten Exklusivmodus begrenzt.

Kann ich Plexamp ohne eigenen Server nutzen?

Für deine eigene Musik brauchst du einen Plex Media Server; zusätzlich kannst du TIDAL anbinden.

Eigenschaften der Software

Rating:

4,4

Name:

Plexamp

Lizenzart:

Freeware

System:

Windows

Sprache:

Multi-language

Update:

09.01.2026

Latest Version:

4.12.4