Postbox
Kategorien
Postbox ist ein leistungsstarker Desktop‑E‑Mail‑Client für Menschen, die täglich viele Nachrichten verarbeiten und Ordnung lieben. Die Software punktet mit schnellen Filtern, cleveren Workflows und einer klaren Oberfläche. Im Folgenden erfährst du, wie Postbox funktioniert, für wen es geeignet ist und worauf du heute achten solltest.
Vorteile
- Blitzschnelle Suche und Filter dank Focus Pane und Quick Bar
- Starke Organisation mit Topics (Tags), Smart Folders und Gmail‑Labels
- Aufgeräumte Oberfläche und effiziente Tastatur‑Workflows
Nachteile
- Entwicklung eingestellt, keine neuen Features oder Sicherheitsupdates
- Keine native Exchange/EWS‑Anbindung, primär IMAP/SMTP
- Add‑ons nicht mehr unterstützt, begrenzte Erweiterbarkeit
Postbox – der produktive E‑Mail‑Client für Windows und macOS
Postbox ist ein fokussierter E‑Mail‑Client, gebaut für Geschwindigkeit und Ordnung. Wenn du tagtäglich in Mails, Anhängen und Projekten jonglierst, gibst du Postbox ein paar Regeln an die Hand – und die Inbox gehorcht. Wichtig: Die App wird nicht mehr aktiv weiterentwickelt und nicht mehr verkauft. Trotzdem bleibt sie für viele Workflows eine schnelle, lokal installierte Lösung.
Was macht Postbox besonders?
Die Stärke liegt in der Kombination aus Performance, smarter Organisation und Shortcuts. Postbox priorisiert produktives Abarbeiten statt bunter Spielereien – ideal, wenn du Mails wie Aufgaben behandelst.
Focus Pane: Relevantes mit einem Klick
Die Focus Pane blendet störendes Rauschen aus. Du filterst mit einem Klick nach Attributen (z. B. ungelesen, mit Anhang), Kontakten, Topics (Tags) oder Datum und kombinierst die Kriterien frei. So siehst du genau die Nachrichten, die jetzt zählen.
Topics (Tags) statt Ordnerchaos
Topics sind farbige Tags für Projekte, Kunden oder Prioritäten. Ein Thread bekommt automatisch das passende Topic – und folgt dir in Suche, Filtern und Smart Folders. Ergebnis: weniger Ordner, mehr Kontext.
Quick Bar: alles per Tastatur
Mit der Quick Bar triagierst du Mails im Flug: verschieben, kopieren, labeln, Topic setzen, Signatur oder Antwortbaustein einfügen – alles mit ein paar Tasten. Wer Shortcuts liebt, wird hier schnell süchtig.
Gmail‑Labels, Smart Folders und Tabs
Postbox versteht Gmail‑Labels inklusive „Alle Nachrichten“ und „Wichtig“. Smart Folders bündeln Ansichten quer über Konten hinweg (z. B. alle Mails eines Kunden). Mit Tabs parkst du Suchen, Ordner oder Ansichten wie im Browser.
Clips, Signaturen und Antworten
Für wiederkehrende Inhalte setzt du auf Clips (HTML‑Bausteine), Antworten (Text‑Snippets) und Signaturen. Newsletter‑Templates, Support‑Schnellantworten oder Sales‑Snippets sind so in Sekunden eingefügt.
Einrichtung und Kompatibilität
Postbox unterstützt IMAP/POP/SMTP und moderne Authentifizierung für gängige Dienste (z. B. Microsoft‑Konten via OAuth2). Exchange wird nicht nativ per EWS angebunden, funktioniert aber über IMAP auf Exchange‑Servern mit aktivierter IMAP‑Schnittstelle. Für Gmail, Outlook.com, iCloud & Co. ist die Kontoanlage schnell erledigt, inklusive Ordner‑Abos und Ordner‑Mapping.
Systemanforderungen
- Windows: Windows 8 bis Windows 11, 8 GB RAM empfohlen
- macOS: macOS 10.13 bis 15, 8 GB RAM empfohlen
- Ca. 200 MB für die App (ohne lokale Maildaten)
Performance und Alltag
In der Praxis fühlt sich Postbox auch bei großen Archiven reaktionsschnell an. Die Suche ist treffsicher, Filter arbeiten ohne merkliche Verzögerung. Wenn du täglich 200+ Mails sortierst, ist die Kombination aus Focus Pane, Topics und Quick Bar ein echter Produktivitätshebel – du bleibst im Flow und denkst weniger über Klickwege nach.
Status und Zukunft
Am 22. Oktober 2024 wurde die Übernahme durch eM Client bekanntgegeben; Verkauf und aktive Entwicklung wurden eingestellt. Der Support endete am 22. Dezember 2024. Die letzte Wartungsversion ist 7.0.65 (EOL‑Maintenance). Stand Januar 2026 solltest du Postbox nur weiter nutzen, wenn Stabilität/Kompatibilität mit deinen Mail‑Providern gewährleistet ist – neue Funktionen oder Sicherheitsfixes sind nicht zu erwarten.
Für wen lohnt sich Postbox noch?
Wenn du eine schnelle, lokale E‑Mail‑App willst, die du bereits kennst und deren Workflows du liebst, kann Postbox weiterhin gute Dienste leisten. Wer jedoch langfristige Updates, native Exchange‑Anbindung oder neue Features erwartet, sollte Alternativen mit aktiver Entwicklung prüfen (z. B. modern gepflegte Desktop‑Clients).
Fazit
Starke Workflow‑Features, sehr gute Filter und eine klare Oberfläche – Postbox war jahrelang ein Geheimtipp für Power‑User. Der EOL‑Status ist aber ein dicker Minuspunkt. Für bestehende Nutzer bleibt es ein schnelles Tool; für Neu‑Installationen ist der Blick auf aktiv gepflegte Alternativen die klügere Wahl.
Häufig gestellte Fragen:
Ist Postbox noch sicher?
Es gibt keine neuen Patches mehr. Solange dein Mail‑Provider (IMAP/SMTP) und dein Betriebssystem mitspielen, läuft es stabil. Für sicherheitskritische Umgebungen empfehle ich jedoch einen aktiv gepflegten Client.
Funktioniert Postbox mit Gmail, iCloud und Outlook.com?
Ja, per IMAP/SMTP – inklusive Unterstützung für moderne Anmeldeverfahren. Gmail‑Labels werden gut abgebildet.
Unterstützt Postbox Microsoft Exchange?
Nicht nativ (kein EWS). Du kannst Exchange nutzen, wenn IMAP auf dem Server aktiviert ist.
Gibt es eine Testversion oder kann ich Postbox noch kaufen?
Nein, der Verkauf wurde 2024 eingestellt. Bestehende Lizenzen funktionieren weiter, neue Lizenzen sind nicht erhältlich.
Läuft Postbox auf Windows 11 und macOS 15?
Ja, laut Systemanforderungen ist es kompatibel. Da es keine Weiterentwicklung gibt, kann sich künftige Kompatibilität ohne Vorwarnung ändern.
Eigenschaften der Software
Rating:
Name:
Postbox
Lizenzart:
Commercial
System:
Windows, macOS
Sprache:
Multi-language (English, German, French, Spanish, Italian, Dutch, Portuguese BR, Russian, Swedish)
Update:
09.01.2026
Latest Version:
7.0.65
Die neusten Downloads