Print Conductor

Print Conductor

Drucke mühelos große Dokumentenmengen mit Print Conductor.

Print Conductor ist eine spezialisierte Lösung für den Stapeldruck: Du fügst viele Dateien hinzu, stellst die Parameter einmal ein und lässt den Rest automatisch erledigen. Besonders in Büros mit viel Papierkram spart das spürbar Zeit und Nerven – im Folgenden zeige ich dir, wie das Tool funktioniert, für wen es sich lohnt und worauf du achten solltest.

Vorteile

  • Batchdruck für viele Dateitypen aus einer Oberfläche
  • Leistungsstarke Automatisierung mit Profilen und Lastverteilung
  • Feintuning pro Datei: Seitenbereiche, N‑up, Wasserzeichen, Deckblätter

Nachteile

  • Nur für Windows verfügbar
  • Kostenpflichtig; Testversion setzt Berichtsseite ans Ende
  • Für einige Formate sind Zusatzprogramme erforderlich

Print Conductor im Überblick

Wenn du regelmäßig ganze Aktenstapel, Rechnungen, Zeichnungen oder E‑Mails drucken musst, ist Print Conductor die Art Abkürzung, die man nach der ersten Woche nicht mehr hergibt. Einmal konfigurieren, Liste füllen, Start drücken – und die Software wickelt den gesamten Druckjob zuverlässig ab.

Was ist Print Conductor?

Print Conductor ist ein Automatisierungswerkzeug für den Massen‑ und Seriendruck. Es bündelt den Druck unterschiedlichster Dateitypen – PDFs, Office‑Dokumente, CAD‑Zeichnungen, Bilder, E‑Mails samt Anhängen und mehr – in einer Oberfläche. Statt jede Datei einzeln zu öffnen, übergibst du die Liste an Print Conductor und definierst Regeln, die konsequent für alle oder einzelne Dateien gelten.

Hauptfunktionen, die wirklich zählen

  • Batchdruck von 90+ Formaten: Von PDF, DOCX, XLSX, PPTX über DWG/DXF, TIFF/PNG/JPG bis hin zu E‑Mail‑Dateien (MSG/EML/PST/OST) und Spezialfällen wie Markdown, Apple Numbers, GIMP XCF.
  • Single‑Print‑Job‑Modus: Alle Dateien werden als ein Druckauftrag geschickt – ideal, um Reihenfolgen zu sichern und Freigabemechanismen nur einmal auszulösen.
  • N‑up und Seitenbereiche: Mehrere Seiten pro Blatt, definierte Page Ranges, Duplex, Skalierung und Leerseiten überspringen.
  • Wasserzeichen & Deckblätter: Text‑, Bild‑ und Barcode‑Wasserzeichen, frei anpassbar; Deck‑ und Trennseiten für klare Stapel.
  • Per‑Datei‑Einstellungen: Für spezielle Dokumente überschreibst du globales Setup (z. B. anderes Papierfach, Graustufen, Kopienzahl).
  • Drucken auf mehrere Drucker in einer Sitzung und Lastverteilung (Round‑Robin, „Least Loaded“) für schnellere Durchläufe in Teams.
  • Pre‑Print‑Operationen: Vorab drehen oder skalieren, ohne die Quelldatei anzufassen.
  • Listen & Berichte: Drucklisten importieren/exportieren (z. B. aus Excel), Detail‑Reports automatisch ablegen, Schätzung der Seitenzahlen inkl. Optionen für Service‑/eingebettete Seiten.

So funktioniert’s – Schritt für Schritt

1) Dateien oder ganze Ordner hinzufügen. 2) Globale Regeln setzen (Drucker, Papier, Duplex, N‑up, Wasserzeichen). 3) Einzelne Ausreißer im Item‑Dialog feinjustieren. 4) Optional den Single‑Print‑Job oder die Lastverteilung aktivieren. 5) Start drücken – fertig. Während des Laufs siehst du Fortschritt, eventuelle Probleme und bekommst danach auf Wunsch einen Detailbericht als PDF.

Warum du es brauchst

Weil wiederholte Klickarbeit Zeit frisst und Fehler produziert. Mit Print Conductor sicherst du gleichbleibende Qualität, reduzierst Bedienfehler und beschleunigst Routinen. Typische Szenarien: Monatsrechnungen, Personalakten, CAD‑Pläne im Bündel, Versandetiketten, juristische Dossiers oder Backoffice‑Listen, die täglich neu anfallen.

Leistung, Stabilität und Kompatibilität

Die Software läuft unter Windows 7, 8, 10, 11 sowie diversen Windows‑Server‑Editionen. Viele Formate verarbeitet sie mit eigenen Engines; bei Spezialfällen (z. B. Visio, Publisher, InDesign, CAD‑Viewer) braucht es die jeweilige App auf der Maschine. In der Praxis ist das unkritisch, weil diese Tools im Arbeitsalltag ohnehin vorhanden sind.

Worauf du achten solltest

Die Testversion ist voll funktionsfähig, hängt aber am Ende jeder Sitzung eine Berichtsseite an und erinnert nach mehr als 300 gedruckten Dokumenten an den Kauf. Für produktive Umgebungen lohnt sich die kommerzielle Lizenz – schon wegen Zeitgewinn, Support und störungsfreiem Durchlauf.

Tipps aus der Praxis

Mein Favorit: Single‑Print‑Job, wenn mehrere Nutzer denselben MFP teilen – so bleibt die Reihenfolge unangetastet. Für Teams mit mehreren Druckern zahlt sich Least‑Loaded‑Balancing aus; gemischt lange/kurze Jobs werden merklich schneller fertig. Und: Nutze Text‑Wasserzeichen mit Platzhaltern (z. B. Dateiname), um Ausgaben später leichter zuzuordnen.

Fazit

Wenn du täglich stapelweise druckst, ist Print Conductor kein Nice‑to‑have, sondern eine handfeste Abkürzung. Mächtige Automatisierung, detailverliebte Kontrolle und clevere Team‑Features wie Mehrdrucker‑Sessions und Lastverteilung heben das Tool über normale Druckdialoge hinaus.

Häufig gestellte Fragen:

Ist Print Conductor kostenlos?

Fürs Testen ja – die Testversion ist voll nutzbar, fügt aber am Ende jeder Sitzung eine Berichtsseite an und erinnert nach mehr als 300 Dokumenten an den Kauf. Für den Dauereinsatz brauchst du eine Lizenz.

Welche Betriebssysteme werden unterstützt?

Windows 7, 8, 10, 11 sowie gängige Windows‑Server‑Versionen. macOS und Linux werden nicht unterstützt.

Brauche ich Zusatzprogramme für bestimmte Formate?

Viele Formate laufen über interne Engines. Für einige Spezialfälle (z. B. Visio, Publisher, InDesign oder bestimmte CAD‑Formate) ist die jeweilige Anwendung bzw. ein Viewer notwendig.

Kann ich auf mehrere Drucker gleichzeitig drucken?

Ja. Du kannst Druckerprofile zuweisen und mit Lastverteilung (Round‑Robin oder Least‑Loaded) große Listen schneller durch mehrere Geräte schicken.

Was bringt der Single‑Print‑Job‑Modus?

Er bündelt die gesamte Liste zu einem Auftrag. Dadurch bleibt die Reihenfolge garantiert erhalten, und Freigaben oder PIN‑Eingaben fallen nur einmal an.

Eigenschaften der Software

Rating:

4,6

Name:

Print Conductor

Lizenzart:

Commercial

System:

Windows

Sprache:

Multi-language

Update:

09.01.2026

Latest Version:

11