QuickLook
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QuickLook bringt dir die blitzschnelle Dateivorschau per Leertaste aufs Windows-System – ohne die Datei zu öffnen. Hier erfährst du, wie es funktioniert, welche Features wirklich Zeit sparen und worauf du bei Installation und Nutzung achten solltest.
Vorteile
- Leertaste-Vorschau für sehr viele Dateiformate
- Erweiterbar über Plugins (PDF, Office, CAD, EPUB u. a.)
- Schnell, ressourcenschonend und kostenlos
Nachteile
- Store-Version ohne Vorschau in Öffnen-/Speichern-Dialogen
- Für manche Formate sind Plugins oder Microsoft Office nötig
- Vereinzelt Konflikte mit Dritt-Dateimanagern oder AV-Tools
QuickLook: macOS-Feeling für Windows
Du markierst eine Datei, tippst auf die Leertaste – und die Vorschau poppt sofort auf. Genau dieses flinke Erlebnis liefert dir QuickLook auf Windows. Statt Programme zu öffnen, sichtest du Inhalte im Sekundentakt: Fotos, PDFs, Videos, Office-Dokumente, Archive und vieles mehr. Für mich ist das einer dieser kleinen Helfer, der sich im Alltag wie ein Turbo anfühlt.
So funktioniert QuickLook
QuickLook läuft im Hintergrund. Du wählst eine Datei oder einen Ordner und drückst Space zum Anzeigen, erneut Space oder Esc zum Schließen. Mit den Pfeiltasten springst du durch Dateien, Mausrad zoomt Bilder, Strg + Mausrad zoomt PDFs. Enter öffnet die Datei im Standardprogramm. Das Ganze wirkt leicht, schnell und verzichtet auf Ballast.
Hauptfunktionen, die im Alltag zählen
- Viele Formate out of the box: Bilder (PNG/JPG/WEBP/HEIC), Videos/Audio mit Transportleiste, PDFs mit Zoom, Text/Markdown mit Syntax-Highlighting, komprimierte Archive, 3D-Modelle u. v. m.
- Plugin-System: Mit offiziellen Erweiterungen bekommst du z. B. Office-Previews (Word, Excel, PowerPoint), CAD (DWG/DXF), EPUB, PostScript und native PDF-Anzeige via WebView2.
- Explorer-Integration: Vorschau funktioniert im Windows Explorer und – bei klassischer Installation – sogar in Öffnen-/Speichern-Dialogen.
- Fluent UI & HiDPI: Die Oberfläche fügt sich stimmig in Windows 10/11 ein und bleibt auf 4K-Displays messerscharf.
- Tastatur-Workflow: Ohne Maus, ohne Umwege – ideal für große Medienordner.
Warum du es brauchst
Wenn du täglich durch Bilder, PDFs, Präsentationen oder Quelltext scrollst, sparst du mit QuickLook spürbar Zeit. Beispiel: Ein Ordner mit 300 Fotos. Statt jedes Bild zu öffnen, tippst du dich per Pfeiltasten durch die Vorschau. Falsche Aufnahme? Weiter. Passt? Öffnen. Diese Reibungslosigkeit macht produktiv – und ehrlich: Nach ein paar Tagen willst du nicht mehr zurück.
Installation & Varianten
Du hast zwei bequeme Wege: Klassisch (Installer/Portable) oder Microsoft Store. Die Store-Variante ist bequem zu updaten, unterstützt aber keine Vorschau in Öffnen-/Speichern-Dialogen. Die klassische Installation kann genau das – mein Favorit, wenn du viel mit Dateidialogen arbeitest. Plugins installierst du simpel: QuickLook starten, die .qlplugin-Datei markieren und Space drücken, dann auf „Install“ tippen.
Leistung, Stabilität, Datenschutz
QuickLook fühlt sich snappy an, auch auf älteren Laptops. Es liest Dateien lokal, streamt nichts in die Cloud und speichert standardmäßig keine Inhalte dauerhaft. Große oder exotische Dateien können mal ruckeln – hier helfen passende Plugins oder ein kurzer Blick in die Einstellungen (z. B. Hardwarebeschleunigung).
Tipps aus der Praxis
- Autostart aktivieren: So ist QuickLook immer bereit.
- Pfeiltasten + Space für rasantes Sichten ganzer Ordner.
- PDFs: Strg + Mausrad für präzises Zoomen, Mausrad für Seitenwechsel.
- Videos/Audios: Mit dem Mausrad die Lautstärke feinsteuern.
- Ordnervorschau: Inhalte und Eigenschaften checken, ohne den Ordner zu öffnen.
Grenzen & bekannte Stolpersteine
Ein paar Punkte solltest du kennen: Die Store-Version zeigt keine Vorschau in Öffnen-/Speichern-Dialogen. Manche Formate (z. B. komplexe Office-Dokumente) brauchen Plugins oder eine installierte Office-Suite. Und einzelne Dritt-Dateimanager erkennen teils nur die Store-Ausgabe – hier lohnt ein kurzer Test, welche Variante in deinem Setup besser andockt.
Alternativen
PowerToys Peek ist leichtgewichtig und tief ins System integriert, deckt aber weniger Formate ab. Seer wirkt ähnlich wie QuickLook, ist jedoch kommerziell. Wenn du maximale Formatvielfalt möchtest und auf Open Source setzt, landest du am Ende meist wieder bei QuickLook.
Fazit
QuickLook ist eines dieser Tools, das du einmal installierst und dann täglich dutzende Male nutzt. Schnell, unkompliziert, erweiterbar – vor allem mit der klassischen Installation auf Windows 10/11 spielt es seine Stärken voll aus. Wenn du Dateien sichtest, statt sie zu öffnen, fühlt sich Windows plötzlich viel moderner an.
Häufig gestellte Fragen:
Ist QuickLook wirklich kostenlos?
Ja. QuickLook ist freie Open-Source-Software unter GPL und bleibt damit dauerhaft kostenlos.
Läuft QuickLook auf Windows 10 und 11?
Ja. Die App ist für Windows 10/11 optimiert und unterstützt aktuelle Systeme problemlos.
Welche Dateitypen werden unterstützt?
Sehr viele: Bilder, PDFs, Videos/Audio, Text/Code, Archive, 3D-Dateien und mehr. Über Plugins kommen Office, CAD, EPUB, PostScript usw. dazu.
Wie installiere ich Plugins?
QuickLook starten, die gewünschte .qlplugin-Datei markieren, Leertaste drücken und „Install“ bestätigen. Danach QuickLook neu starten.
Warum funktioniert die Vorschau nicht in Öffnen-/Speichern-Dialogen?
Das klappt nur mit der klassischen Installation. Die Store-Version unterstützt diese Dialoge nicht.
Eigenschaften der Software
Rating:
Name:
QuickLook
Lizenzart:
Freeware (Open Source, GPL-3.0)
System:
Windows
Sprache:
Mehrsprachig
Update:
09.01.2026
Latest Version:
4.2.2
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