REAPER

REAPER

REAPER bietet dir maximale Kontrolle über deine Audioproduktion mit einer flexiblen und stabilen Plattform.

REAPER ist eine schlanke, extrem anpassbare DAW für Recording, Editing, Mixing und Mastering – gebaut für Leute, die volle Kontrolle über ihren Workflow wollen und keine Lust auf Ballast haben.

Vorteile

  • Enorme Flexibilität dank ReaScript, JSFX und Themes
  • Leichtgewichtig, schnell, stabil – ideal für große Projekte
  • Fairer Lizenzansatz mit vollwertiger 60-Tage-Testphase

Nachteile

  • Steile Lernkurve und teils eigenwillige Bedienlogik
  • Weniger „Out-of-the-box“-Content wie Instrumente/Loops
  • Optik wirkt ohne passende Themes nüchtern

REAPER: Schlanke DAW, maximale Kontrolle

Was REAPER ist – und warum es dich packen kann

REAPER ist eine vollwertige Digital Audio Workstation, die dich nicht bevormundet: Du bekommst Multitrack-Audio und -MIDI, präzise Edit-Tools, effizientes Routing und eine Engine, die bei großen Sessions nicht in die Knie geht. Aktuell bist du mit Version 7.58 (Stand: 2. Januar 2026) unterwegs – ein reifes Release, das kontinuierlich gepflegt wird.

Plattformen, Formate und Technik

Du arbeitest systemübergreifend? REAPER läuft auf Windows, macOS und Linux – inklusive moderner macOS-Universal-Builds sowie Linux-Varianten für x86_64 und ARM. Die 60-Tage-Testphase ist voll funktionsfähig, ideal um echte Projekte zu fahren, bevor du eine Lizenz kaufst.

Bei Plug-ins ist REAPER extrem offen: Neben VST2/VST3 (macOS zusätzlich AU) unterstützt REAPER inzwischen auch CLAP und LV2. Dazu kommen Features wie FX-Autobypass, Oversampling pro Plug-in, LUFS-Metering pro Track und deutlich verbesserte Video-Funktionen – genau die Tools, die moderne Produktionen brauchen.

Workflow, der sich dir anpasst

Der eigentliche Zauber passiert in der Anpassung: Mit ReaScript (Lua/EEL/Python), Actions, Makros und Custom Toolbars baust du dir deine DAW praktisch neu. Track Templates, Razor Edits, fixed lanes/Comping und das clevere Routing sparen in Sessions mit vielen Spuren real Zeit. Wer mag, erweitert alles über SWS und ReaPack-Pakete – vom Clip-Gain-Workflow bis zu komplexen Batch-Prozessen.

Sound, Performance und Stabilität

REAPER ist bekannt für Stabilität und Ressourcenschonung. Projekte mit dutzenden virtuellen Instrumenten bleiben responsiv, Render-Jobs laufen schnell und transparent – mit detaillierten Statistiken, wenn du’s genau wissen willst. Das macht einen Unterschied, wenn Deadlines drücken und du nicht in Dialogen hängen willst.

Warum REAPER statt …?

Wenn du dich nicht mit starren Workflows abfinden willst, ist REAPER oft die bessere Wahl: Du gestaltest Shortcuts, Menüs, Maus-Modifikatoren und sogar das Aussehen. Der Deal: Anfangs investierst du Zeit – danach arbeitest du schneller als in vielen „out-of-the-box“ DAWs.

Features, die im Alltag wirklich zählen

  • Retroactive MIDI Record: Spielst du etwas ohne Aufnahme? Hol’s nachträglich rein.
  • Per-FX Oversampling bis 768 kHz: Weniger Aliasing bei heiklen Prozessen.
  • CLAP/LV2-Support: Offene Formate, schnelle Scans, zukunftssicher.
  • Second-Pass-Rendering und Multi-Core Batch Converter: Saubere Exporte, große Stapeljobs.
  • Video-Tools: Für Sounddesign, Social-Content und Game-Audio nützlich.

Diese Mischung aus Tiefe und Tempo ist der Grund, warum viele Producer und Sounddesigner langfristig bleiben.

Für wen eignet sich REAPER?

Home- und Projektstudios, die maximale Leistung aus Mittelklasse-Hardware holen wollen. Professionelle Post-/Game-Audio-Setups, die Skripting und Custom-Workflows nutzen. Live-Performer, die auf Stabilität und schlanke Setups setzen.

Kleine Geschichte aus der Praxis

Ich habe ein volles Bandprojekt mit 96 kHz, vielen Amp-Sims und Drum-Samples gefahren. Nach dem ersten Setup (Shortcuts, Toolbars, Razor-Edits) war Editing plötzlich „Flow“: Comping in Minuten statt Stunden, saubere Stems via Second-Pass-Render, und CPU-Last blieb entspannt – genau deshalb bleibt REAPER oft auf dem Rechner, wenn andere DAWs schon geschlossen sind.

Fazit

REAPER ist nichts für „Klick-und-fertig“. Aber wenn du Tempo, Kontrolle und Stabilität willst – gepaart mit modernen Formaten wie CLAP/LV2 und einer fairen Testphase – ist es eine der stärksten DAW-Optionen am Markt.

Häufig gestellte Fragen:

Ist REAPER kostenlos?

Nein. Du bekommst eine vollwertige 60-Tage-Testphase, danach ist eine Lizenz fällig – fair bepreist, ohne Abo.

Läuft REAPER nativ auf Apple Silicon?

Ja, es gibt einen macOS-Universal-Build, der auf Intel- und Apple-Silicon-Macs optimiert ist.

Unterstützt REAPER CLAP und LV2?

Ja, beide Formate werden offiziell unterstützt – zusätzlich zu VST2/VST3 (und AU auf macOS).

Kann ich REAPER auf Linux produktiv nutzen?

Ja. Es gibt offizielle Builds für x86_64 und ARM; außerdem läuft die Windows-Version erfahrungsgemäß gut via WINE, falls du spezielle Plug-ins brauchst.

Eigenschaften der Software

Rating:

4,7

Name:

REAPER

Lizenzart:

Shareware

System:

Windows, macOS, Linux

Sprache:

Multi-language

Update:

09.01.2026

Latest Version:

7.58