Remote Desktop Manager
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Remote Desktop Manager bündelt deine Remote-Verbindungen, Zugangsdaten und Tools an einem Ort – vom schnellen RDP-Login bis zur komplexen Teamarbeit. Wenn du oft zwischen Servern, Protokollen und Passwörtern jonglierst, ist das hier dein Werkzeugkoffer. Im Folgenden zeige ich dir, was die Software kann, wo sie glänzt und wo du besser zweimal hinschaust.
Vorteile
- Zentrale Verwaltung für 50+ Protokolle und Tools
- Starker Sicherheitsfokus mit Rollen, Audits und Vaults
- Saubere Teamfunktionen und Automatisierung
Nachteile
- Einarbeitung bei komplexen Setups erforderlich
- Einige Schlüssel-Features nur in der Team-/Enterprise-Edition
- Höherer Ressourcenbedarf als simple Einzel-Clients
Remote Desktop Manager: Alle Verbindungen. Ein Cockpit.
Wenn du beruflich Systeme verwaltest, kennst du das Chaos: RDP hier, SSH dort, irgendwo noch VNC, VPN, Browser-Logins und ein Passwort-Safe. Remote Desktop Manager (RDM) räumt auf und startet alles aus einem einzigen, aufgeräumten Interface – inklusive zentralem Credentials-Handling und sauberem Audit-Trail.
Was ist RDM – und warum brauchst du es?
RDM ist kein weiterer RDP-Client, sondern eine Plattform: Du startest und verwaltest über 50 Protokolle wie RDP, SSH, VNC, ARD, Telnet oder ICA/HDX – und bindest Dritttools wie TeamViewer, ConnectWise Control oder LogMeIn direkt ein. Damit sparst du Klicks, vermeidest Tippfehler und bekommst Struktur in wiederkehrende Aufgaben. Für Solo-Admins gibt es eine kostenlose Edition; Teams schalten Kollaboration, Freigaben und Compliance frei.
Hauptfunktionen, die im Alltag wirklich zählen
• Verbindungs- und Sitzungsmanagement: Sammelstelle für alle Hosts, Tags, Ordner, Playlists. • Passwort- und Geheimnisverwaltung: Sichere Vaults, rollenbasiert, auf Wunsch mit externen Managern wie 1Password, Bitwarden, Keeper & Co. • Automatisierung: Skripte und PowerShell-Workflows, um Standardjobs schneller und reproduzierbar zu erledigen. • Protokollvielfalt: Von klassischem RDP über SSH/SFTP bis zu Browser-basierten Admin-Tools – alles aus einem Startpunkt.
Neuere Verbesserungen, die den Unterschied machen
Mit den 2025er-Releases kamen spürbare Upgrades: ein überarbeitetes SFTP-Erlebnis mit Avalonia-UI (Drag & Drop, stabilere Transfers), cross-platform Hyper‑V-Features auch auf dem Mac sowie feinere Verwaltungsoptionen bis hin zu privilegierten Sitzungen und SQL-Server-Management direkt in RDM. Ergebnis: weniger Tool-Switching, mehr Flow.
Sicherheit & Compliance ohne Kompromisse
Team-Editionen bringen Rollen, Freigaben, umfassende Protokollierung und Berichte. Neu dazu: FIDO2-Unterstützung für SSH-Auth, strengere Zertifikatslogik und härtere Standards beim Gateway-Zugriff. So erfüllst du Vorgaben und behältst Transparenz, ohne Handbremse bei der Usability.
Plattformen & Performance
RDM läuft nativ auf Windows, macOS und Linux – dank moderner Avalonia-UI mit Fokus auf Performance und konsistentem Look & Feel über Plattformen hinweg. Für unterwegs helfen mobile Apps, um Einträge einzusehen oder Sitzungen zu starten. Windows 10/11 und gängige Windows Server-Versionen sind offiziell auf der sicheren Seite.
Lizenzmodell & Editionswahl
Die Installation ist einheitlich: Du startest mit der Free/Solo-Edition und schaltest per Lizenzschlüssel die Team-/Enterprise-Funktionen frei – kein Neuinstallieren, keine Datenverschiebung. Für Einsteiger top, für wachsende Teams noch besser.
Version & Release-Tempo
Aktive Entwicklung mit kurzen Release-Zyklen ist hier Standard. Die aktuell beschriebene Version ist 2025.3.28.0 – mit Fixes und Detailverbesserungen für Stabilität, Security und Workflow. Gute Nachricht: Updates kommen häufig, ohne den Arbeitsfluss zu stören.
Für wen ist RDM die richtige Wahl?
• Du bist Solo-Admin oder Freelancer und willst Ordnung, Tempo und weniger Copy-&-Paste: Nimm die Free-Edition. • Du arbeitest im Team, musst Zugriffe teilen, genehmigen, nachweisen: Geh direkt auf die Team/Enterprise-Schiene – sonst baust du dir Workarounds. • Du lebst im Multi-Protokoll-Universum: RDM spart dir täglich Minuten, die sich schnell zu Stunden summieren.
Mein Fazit
RDM ist das Schweizer Taschenmesser für Remote-Arbeit: mächtig, schnell und in großen Umgebungen oft alternativlos. Klar, die Lernkurve ist da – aber sie zahlt sich aus. Wer nur „einmal schnell RDP“ braucht, ist mit Leichtgewichten besser bedient. Wer aber ernsthaft Systeme betreut, bekommt hier das Cockpit, das man irgendwann nicht mehr hergeben will.
Häufig gestellte Fragen:
Ist Remote Desktop Manager wirklich kostenlos nutzbar?
Ja, die Solo-Edition ist dauerhaft kostenlos. Teamfunktionen wie geteilte Vaults, Rollen und Audit-Logs erfordern eine Lizenz.
Welche Protokolle unterstützt RDM?
Unterstützt werden u. a. RDP, SSH, VNC, ARD, Telnet, ICA/HDX sowie Integrationen für Tools wie TeamViewer oder ConnectWise Control – zentral gestartet und verwaltet.
Läuft RDM auf macOS und Linux?
Ja, es gibt native Builds für Windows, macOS und Linux; dank Avalonia-UI fühlen sie sich konsistent an.
Gibt es Mobile-Apps?
Ja, z. B. für iOS – zum schnellen Zugriff auf Einträge und zum Starten von Sitzungen unterwegs.
Eigenschaften der Software
Rating:
Name:
Remote Desktop Manager
Lizenzart:
Freemium
System:
Windows, macOS, Linux
Sprache:
Mehrsprachig (u. a. Deutsch, Englisch, Französisch, Japanisch, Türkisch)
Update:
09.01.2026
Latest Version:
2025.3.28.0
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