Scanahand

Scanahand

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Verwandle deine Handschrift mit nur wenigen Schritten in einzigartige Schriftarten.

Scanahand verwandelt deine Handschrift in installierbare Schriftarten – schnell, überraschend einfach und mit verblüffenden Ergebnissen. In diesem Review bekommst du einen klaren Blick auf Workflow, Funktionen, Stärken, Schwächen und sinnvolle Einsatzszenarien, damit du sicher entscheiden kannst, ob das Tool in deinen kreativen Werkzeugkasten gehört.

Vorteile

  • Sehr schneller Workflow von Vorlage zu eigener Schrift
  • Einsteigerfreundlich ohne Typografie-Vorkenntnisse
  • Premium-Features wie eigene Templates, Signaturen und Webfonts

Nachteile

  • Nur für Windows verfügbar
  • Scan-Qualität beeinflusst das Ergebnis spürbar
  • Einige Profi-Funktionen nur in der Premium-Edition

Was ist Scanahand?

Scanahand ist ein Font-Generator, der deine handgeschriebenen Buchstaben in echte TrueType-/OpenType- und Webfonts verwandelt. Du installierst die Schrift anschließend wie jede andere und nutzt sie in Word, PowerPoint, Canva & Co. Das Programm läuft auf Windows 7 bis 11 und lässt sich 30 Tage lang kostenlos ausprobieren – ideal, um ohne Risiko anzutesten, ob dir Look & Haptik deiner Handschrift als Schrift gefallen.

So funktioniert es – der 5‑Minuten‑Workflow

Der Ablauf ist simpel: Du druckst eine Vorlage aus, füllst die Felder mit einem schwarzen Filzstift aus, scannst das Blatt und lässt Scanahand daraus automatisch eine Schrift bauen. Alternativ kannst du Buchstaben auch digital (z. B. in Zeichen- oder Bildsoftware) erstellen und importieren. In meinem Test war die Lernkurve praktisch null – Marker gezückt, Buchstaben gemalt, gescannt, fertig. Genau diese „Ich mach mir schnell eine eigene Schrift“-Leichtigkeit ist der Reiz.

Funktionen im Überblick

  • Editionen: Standard und Premium. Premium kann u. a. eigene Templates erzeugen und bietet Signatur‑ und Symbol‑Vorlagen.
  • Export: Speichern als TrueType/OpenType sowie Webfont (WOFF) für Websites.
  • Typo‑Feinschliff: Kerning, Metrics, Stilwahl (Regular, Bold, Italic, Bold Italic in Premium).
  • Vorschau & Installation: Sofortvorschau und Ein‑Klick‑Installation.
  • Zeichenumfang: Standard bis 216 Glyphen, Premium bis zu 65.000 Zeichen – perfekt für große Zeichensätze und Logosymbole.

Diese Punkte zeigen klar: Standard richtet sich an schnelle Handschrift‑Schriften, Premium an alle, die mehr Kontrolle und größere Sets brauchen. Zudem existieren 32‑ und 64‑Bit‑Setups.

Neu in Version 9 – spürbare Qualitätsgewinne

Scanahand 9 bringt mehr Feinschliff an die Konturen, schnelleren Export und eine neue Option zur Gewichtsanpassung (dünner/dicker), was die Optik ohne Neuzeichnen verändert. Außerdem wurde die Sprachunterstützung erweitert und die High‑DPI‑Darstellung weiter geschärft – angenehm auf 4K‑Displays. Kurz: Version 9 fühlt sich runder und moderner an.

Sprachen & Oberfläche

Die Benutzeroberfläche ist mehrsprachig verfügbar, darunter Englisch, Deutsch, Niederländisch und Französisch; mit Version 9 wurde die Sprachunterstützung nochmals ausgebaut. Wenn du also auf Deutsch arbeiten willst, fühlst du dich sofort zuhause.

Für wen lohnt sich Scanahand?

Für Creator, Lehrerinnen, Agenturen, Selbstständige – kurz: alle, die persönliche Note in Dokumente, Präsentationen, Social Posts oder Packaging bringen wollen. Meine Lieblings‑Usecases: persönliche Briefe und Karten, Marken mit handschriftlichem Logo, kleine Spielereien in Notion und Slides. Der Unterschied wirkt subtil, aber emotional: Deine Schrift ist dein Fingerabdruck.

System & Lizenz

Scanahand läuft unter Windows 7, 8, 10 und 11. Es handelt sich um kommerzielle Software mit einer 30‑Tage‑Testphase. Nach der Evaluierung benötigst du eine Lizenz; die Software ist proprietär lizenziert.

Praxis‑Tipps für bessere Ergebnisse

  • Nutze einen schwarzen Filzstift und schreibe groß genug; zu feine Linien brechen leichter weg.
  • Scanne idealerweise mit 300–600 dpi und sorge für saubere, kontrastreiche Vorlagen.
  • Achte auf Grundlinie und gleichmäßige Abstände; Feinjustage mit Kerning/Metrics erledigst du am Ende.
  • Wenn du Logos/Symbole willst, greif zur Premium‑Edition (eigenes Template, Symbolvorlagen).

Mein Fazit

Scanahand ist ein herrlich direkter Weg von der Idee zur eigenen Schrift. Für schnelle, persönliche Fonts ist die Standard‑Edition bereits stark. Wer große Zeichensätze, Styles (Bold/Italic) oder Signaturen/Symbole braucht, nimmt Premium. Einziger echte Stolperstein: Die Qualität steht und fällt mit deinem Scan – aber mit etwas Sorgfalt sehen die Ergebnisse verblüffend professionell aus.

Häufig gestellte Fragen:

Gibt es eine Testversion?

Ja, du kannst Scanahand 30 Tage lang voll ausprobieren und danach entscheiden, ob du eine Lizenz kaufst.

Was unterscheidet Standard und Premium?

Premium bietet u. a. eigene Templates, Signatur‑ und Symbolvorlagen, Stilwahl (Bold/Italic) sowie deutlich größere Zeichensätze – ideal für umfangreiche Projekte.

Exportiert Scanahand Webfonts?

Ja, du kannst direkt als WOFF speichern – praktisch für Websites und Baukästen.

Läuft die Software auf macOS oder Linux?

Nein, offiziell wird Windows (7/8/10/11) unterstützt. Für andere Systeme bräuchtest du eine VM oder Dual‑Boot.

Welche Neuerungen bringt Version 9 konkret?

Gewichtsanpassung per Drop‑down, verbesserter Export, optimierte Outline‑Qualität, High‑DPI‑Tweaks sowie erweiterte Spracheinstellungen.

Eigenschaften der Software

Rating:

4,4

Name:

Scanahand

Lizenzart:

Commercial (30‑Tage‑Testversion)

System:

Windows 7/8/10/11

Sprache:

Multi-language (English, German, Dutch, French)

Update:

09.01.2026

Latest Version:

9.0.0.323