Session
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Session ist ein sicherer Messenger für Windows, der ohne Telefonnummer oder E‑Mail auskommt, auf einem dezentralen Netzwerk läuft und Ende‑zu‑Ende verschlüsselt. Wenn dir Privatsphäre wichtiger ist als bunte Extras, lohnt sich ein genauer Blick – unten zeige ich dir Features, Einsatzszenarien, Stärken und Grenzen.
Vorteile
- Anmeldung ohne Telefonnummer oder E‑Mail
- Dezentrale Architektur mit Ende‑zu‑Ende‑Verschlüsselung
- Gruppen bis 100 Personen, Datei‑ und Medienversand
Nachteile
- Sprach/Videoanrufe auf dem Desktop noch im Beta‑Status
- Weniger Komfortfunktionen als Mainstream‑Messenger
- Kontaktaufnahme nur per Session‑ID/QR statt Adressbuchabgleich
Session – Privater Messenger für Windows
Session ist ein kompromisslos auf Datenschutz getrimmter Messenger. Keine Telefonnummer, keine E‑Mail, kein zentraler Server – stattdessen eine zufällig erzeugte Account‑ID und ein dezentraler Serververbund, der deine Kommunikation schützt. Genau die richtige Wahl, wenn du dich nicht von Telefonnummern, Cloud‑Backups oder Werbetracking abhängig machen willst.
Was ist Session?
Session ist ein verschlüsselter Desktop‑Messenger für Windows, der Nachrichten, Dateien, Bilder und Sprachnotizen Ende‑zu‑Ende schützt. Die App setzt auf ein Netzwerk verteilter Knoten, sodass keine zentrale Stelle Metadaten sammeln oder Gespräche auswerten kann. Du identifizierst dich mit einer Session‑ID (als Text oder QR) statt mit deiner Identität.
Hauptfunktionen
- Anonyme Konten: Erstellung ohne Telefonnummer/E‑Mail, Nutzung per zufälliger ID.
- Ende‑zu‑Ende‑Verschlüsselung: 1:1‑Chats und Gruppen bis 100 Teilnehmende sind durchgängig geschützt.
- Datei‑ & Medienversand: Dokumente, Bilder, Videos, Sprachnachrichten sicher teilen.
- QR‑Codes & Kontakt‑Requests: Kontakte per ID eintippen oder QR scannen; neue Chats startest du über eine Anfrage.
- Mehrere Geräte: Dein Konto lässt sich auf weitere Geräte bringen; Nachrichten syncen zwischen ihnen.
- Disappearing Messages: Nachrichten automatisch nach Zeit oder nach dem Lesen löschen lassen.
- Sprach/Video‑Calls (Beta): Anrufe lassen sich in den Einstellungen aktivieren und testen.
Sicherheit und Architektur
Session verzichtet bewusst auf zentrale Datenhaltung. Nachrichten werden dezentral zwischengespeichert, IP‑Adressen durch verkehrsverschleiernde Weiterleitungen geschützt und Metadaten minimiert. Für große, öffentliche Gespräche gibt es sogenannte Communities – praktisch für Reichweite, aber nicht mit der gleichen Ende‑zu‑Ende‑Sicherheit wie 1:1 und Gruppen. Für vertrauliche Runden bleibst du bei den geschlossenen Gruppen.
So fühlt sich Session im Alltag an
Du teilst deine ID per QR, dein Gegenüber schickt eine erste Nachricht – nach Annahme läuft der Chat. Ich nutze es gerne für sensible Absprachen: Datei anhängen, Lesebestätigung sparen, Disappearing Messages aktivieren, fertig. Kein Nachdenken über Nummernwechsel, kein „Wer hat meine Nummer?“ – die ID gehört nur dir.
Installation und erste Schritte
Downloaden, installieren, starten – danach erstellst du eine Account‑ID und sicherst die Wiederherstellungsphrase. Für Kontakte: ID austauschen oder QR scannen, erste Nachricht senden, Anfrage bestätigen lassen. Anrufe aktivierst du unter Einstellungen (Beta). Für ein zweites Gerät wählst du „Ich habe bereits ein Konto“ und nutzt die Wiederherstellung.
Für wen eignet sich Session?
Für dich, wenn Privatsphäre vor Komfort steht: Aktivisten, Journalistinnen, Gründer, IT‑Pros – aber auch alle, die einfach in Ruhe kommunizieren wollen. Wer Status‑Stories, Sticker‑Shops oder Telefonnummer‑Sync sucht, wird anderswo glücklicher. Wer Sicherheit ohne Identitätszwang möchte, fühlt sich hier sofort zu Hause.
Grenzen und sinnvolle Alternativen
Session ist schlank und fokussiert. Das heißt: weniger Bequemlichkeit (kein Adressbuch‑Abgleich), Calls noch Beta, und große öffentliche Runden gehören in Communities, nicht in E2E‑Gruppen. Wenn dir maximale Reichweite wichtiger ist, sind klassische Messenger eine Option – für private, zielgerichtete Kommunikation bleibt Session die glaubwürdigere Wahl.
Fazit
Session liefert, was viele versprechen: echte Anonymität im Alltag, starke Verschlüsselung und ein Netzwerkdesign, das dich nicht verkauft. Wenn du Kontrolle über deine Kommunikation willst statt Likes und Werbung, ist Session auf Windows eine klare Empfehlung.
Häufig gestellte Fragen:
Ist Session wirklich anonym?
Ja. Du nutzt eine zufällig erzeugte Session‑ID – keine Telefonnummer, keine E‑Mail. Deine Identität bleibt außen vor, solange du sie nicht selbst teilst.
Gibt es Sprach‑ und Videoanrufe?
Ja, aktuell als Beta. Du aktivierst sie in den Einstellungen und kannst Anrufe testen. Für kritische Gespräche bleibst du weiterhin bei Text – das ist am ausgereiftesten.
Wie finde ich Kontakte ohne Telefonnummer?
Per Session‑ID oder QR‑Code. ID austauschen, erste Nachricht senden, Anfrage bestätigen – dann kann’s losgehen.
Funktioniert Session auf mehreren Geräten?
Ja. Auf einem weiteren Gerät „Ich habe bereits ein Konto“ wählen und mit deiner Wiederherstellungsphrase anmelden. Danach synchronisieren die Geräte.
Ist Session Open Source?
Ja. Der Code ist öffentlich einsehbar und die App wird von einer unabhängigen Organisation gepflegt – ein Pluspunkt für Transparenz und Vertrauen.
Eigenschaften der Software
Rating:
Name:
Session
Lizenzart:
Freeware (Open Source)
System:
Windows
Sprache:
English
Update:
09.01.2026
Latest Version:
1.17.5
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