TrafficMonitor
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TrafficMonitor ist ein leichtgewichtiges Tool, das dir Upload/Download, CPU und RAM direkt im Blick behält – als schicke Mini-Anzeige oder sauber in die Taskleiste integriert. In diesem Review zeige ich dir, was die Software kann, wo ihre Grenzen liegen und für wen sie sich wirklich lohnt.
Vorteile
- Open Source, ohne Werbung
- Taskleisten-Integration und flexible Skins
- Plugin-System und Lite-Variante für maximale Kontrolle
Nachteile
- Hardware-Monitoring kann auf manchen Systemen instabil wirken
- Gelegentliche AV-Alerts (typisch False Positive)
- Nur für Windows
TrafficMonitor im Test: Netz- und Systeminfos, die du wirklich siehst
Was ist TrafficMonitor?
TrafficMonitor ist ein schlankes Open-Source-Tool für Windows, das dir aktuelle Netzwerkraten sowie CPU- und RAM-Auslastung zeigt. Du kannst es als freischwebendes Minifenster nutzen oder direkt in die Taskleiste einbetten – inklusive Themes und detaillierter Statistiken. Stand: Version 1.85.1.
Warum das spannend ist
Seit Windows 11 fehlen Live-Netzwerte in der Taskleiste. Genau hier springt TrafficMonitor ein und liefert dir die Zahlen da, wo du sie brauchst – ohne Overhead und ohne Werbung.
Hauptfunktionen
- Taskleisten-Integration, frei konfigurierbare Anzeigen, Skins
- Historie und Statistiken, wählbares Netzwerk-Interface
- Standard- und Lite-Version: Lite ohne Hardware-Temperaturen, dafür ohne Admin-Pflicht; Standard mit Temperaturen, GPU- und Disk-Infos
- Plugin-System für eigene Erweiterungen
- Direct2D-Rendering für besonders saubere Schrift im Taskleistenfenster sowie ARM64EC-Support
Diese Punkte sind seit den Releases ab 1.82 und 1.85 gewachsen und decken den Alltag sehr gut ab.
So funktioniert’s im Alltag
Du startest die EXE, platzierst das schmale Overlay an den Bildschirmrand oder aktivierst die Taskleistenanzeige über das Kontextmenü. In den Anzeigeeinstellungen wählst du Metriken wie Up und Down, CPU, RAM sowie optional CPU-Frequenz, legst Intervalle fest und passt Farben sowie Spacing an. Wer nur Netzwerte will, nimmt die Lite-Version; wer Temperaturen und GPU-Last braucht, greift zur Standardvariante.
Leistung, Stabilität und bekannte Stolpersteine
TrafficMonitor läuft leichtfüßig und belastet dein System kaum. Wichtig: Das optionale Hardware-Monitoring basiert auf LibreHardwareMonitor und kann auf einzelnen Systemen mehr Ressourcen ziehen oder Probleme verursachen. Wenn du maximale Stabilität willst, deaktiviere Temperatur- und GPU-Tracking oder nutze die Lite-Version.
Vereinzelt melden Sicherheitslösungen einen Fund (etwa Trojan:Win32/Vigorf.A) – in der Praxis meist ein False Positive rund um Hardware-Monitoring-Komponenten. In solchen Fällen sauber neu laden, Signatur bzw. Checksums prüfen und notfalls auf die Lite-Ausgabe ohne Temperatursensoren wechseln.
Einrichtung und Tipps
- Autostart aktivierst du in den Optionen. Ab Standardversion 1.80 nutzt die App dafür den Aufgabenplaner, was Updates robuster macht. - Falls das Programm beim Start nach MSVC-Runtimes verlangt, installiere die aktuelle Visual C++ Redistributable. - Unter Windows 11 kannst du die Position der Taskleistenanzeige feinjustieren und Überlappungen mit Widgets vermeiden.
Lizenz, Community und Vertrauen
Das Projekt ist Open Source und verwendet die Anti 996 License. Die aktive Community liefert regelmäßig Fixes und Feinschliff; Releases aktualisieren Rendering, Plugins und Hardware-Support ohne Bloat.
Für wen lohnt sich TrafficMonitor?
Für dich, wenn du Netz- und Systemwerte permanent im Blick haben willst – minimalistisch, anpassbar, ohne Werbung. Ideal für Laptops (Temperaturen und CPU-Frequenz im Blick), Gaming-PCs (GPU-Last im Auge) und produktive Workstations (Taskleistenanzeige statt extra Fenster).
Fazit
TrafficMonitor ist eines dieser kleinen Tools, die du nach fünf Minuten nicht mehr missen willst. Dank Lite und Standard, Plugins und sauberer Taskleisten-Integration wirkt es erwachsen, bleibt aber schlank. Klare Empfehlung mit kleinem Sternchen: Hardware-Monitoring nur aktivieren, wenn du es wirklich brauchst.
Häufig gestellte Fragen:
Ist TrafficMonitor kostenlos?
Ja, es ist Open Source und nutzt die Anti 996 License.
Gibt es eine portable Version?
Ja, die Releases werden üblicherweise als ZIP ausgeliefert; du startest die EXE direkt.
Läuft TrafficMonitor unter Windows 11?
Ja, inklusive spezieller Anpassungen für die Taskleiste und moderne Rendering-Optionen.
Was tun bei einem Defender-Alarm?
Ruhig bleiben, Quelle prüfen, gegebenenfalls Lite-Version nutzen und Hardware-Monitoring deaktivieren – meist handelt es sich um einen Fehlalarm.
Eigenschaften der Software
Rating:
Name:
TrafficMonitor
Lizenzart:
Open Source
System:
Windows
Sprache:
Mehrsprachig (Englisch, Chinesisch)
Update:
08.01.2026
Latest Version:
1.85.1
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