VidCoder
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VidCoder ist ein schlanker, aber erstaunlich mächtiger Video-Converter für Windows, der DVDs/Blu-rays (ohne Kopierschutz) und Videodateien in moderne Formate wie MP4 oder MKV bringt. Die Beta liefert neue Funktionen früher – ideal, wenn du gern nah an der Entwicklung bist. Hier erfährst du, was VidCoder besonders macht, wo seine Grenzen liegen und wie du es im Alltag clever einsetzt.
Vorteile
- Schnelle Encodes dank Hardware-Beschleunigung (NVENC, QSV, VCE)
- Durchdachte Presets, Batch-Verarbeitung und Ordnerüberwachung
- Portable oder Installer mit automatischen Updates
Nachteile
- Umgeht keinen Disc-Kopierschutz
- Nur für Windows
- Beta-Version kann gelegentlich instabil sein
VidCoder Beta – schneller Video‑Encoder für Windows
VidCoder setzt auf die erprobte Encoding-Engine von HandBrake und verpackt sie in eine zugängliche, aufgeräumte Windows‑Oberfläche. Die Beta-Version bringt neue Features früher zu dir – perfekt, wenn du gern ausprobierst und Feedback gibst.
Was ist VidCoder?
VidCoder ist ein Open‑Source‑Transcoder für Video, DVD und Blu‑ray (ohne Umgehung von Kopierschutz). Du wandelst Quellen in MKV oder MP4 um und greifst auf moderne Codecs wie AV1, H.265/HEVC, H.264, MPEG‑4/‑2, VP8 oder Theora zu. Auf Audioseite stehen AAC, MP3, Vorbis, AC3 und FLAC bereit, inklusive Passthrough für Formate wie AC3/DTS, wenn du den Originalton unverändert behalten willst.
Highlights und Funktionen
- Hardware‑Encoding mit Nvidia NVENC, Intel Quick Sync und AMD VCE für drastisch schnellere Encodes
- Leistungsfähige Presets und Picker für automatisches Auswählen von Tonspuren, Untertiteln, Zieltiteln und Zielordnern
- Batch‑Verarbeitung mit gleichzeitigen Encodes und Ordnerüberwachung für vollautomatische Workflows
- Qualitätssteuerung per Zielbitrate, Größe oder konstanter Qualität (CRF)
- Filter wie Decomb, Detelecine, Deinterlace, Rotate, Chroma‑Smoothing und Farbkorrekturen
- Sofort‑Vorschau und kurze Preview‑Clips zur schnellen Qualitätseinschätzung
So funktioniert die Konvertierung
Du ziehst deine Quelle in VidCoder, wählst ein Preset (z. B. H.265 1080p oder AV1 effizient) und startest die Warteschlange. Für Serien oder große Sammlungen speicherst du eigene Presets – inklusive Dateinamenschema, Zielordner und Untertitelregeln. Praktisch: VidCoder erstellt kleine Vorschau-Encodes, damit du Qualität und Einstellungen schneller einschätzen kannst.
Leistung und Qualität aus der Praxis
Die Beta glänzt mit Feinschliff: optimierte Hardware‑Decoding/Encoding‑Wege und stabile CRF‑Profile. In meinem Alltag hat ein 12‑GB‑1080p‑Clip mit NVENC H.265 auf Qualitätsmodus sehr flott gerendert – sichtbar kleiner, sauberer Look, und die CPU blieb frei für andere Aufgaben. Wenn es auf maximale Effizienz ankommt, liefert AV1 bei gleicher Qualität oft noch kleinere Dateien, braucht aber je nach Hardware etwas mehr Zeit.
Formate, Untertitel und Presets
Ob MKV für maximale Flexibilität oder MP4 für breite Kompatibilität: Du definierst Container, Codecs, Mehrspur‑Audio, Untertitel (eingebrannt oder als Track) und Kapitel. Presets helfen dir, wiederkehrende Projekte mit einem Klick zu starten – ideal für Creator, die regelmäßig für YouTube, Plex oder Mobile optimieren.
Automatisierung für Power‑User
Mit Ordnerüberwachung beginnt die Kodierung automatisch, sobald neue Dateien eintreffen. Picker‑Regeln wählen bevorzugte Tonspuren (z. B. Deutsch zuerst, dann Englisch) und Untertitel. Die Warteschlange nutzt mehrere Kerne und kann mehrere Encodes parallel fahren – so hältst du Deadlines, ohne daneben sitzen zu müssen.
Installation und Updates
VidCoder läuft auf Windows 10/11 (64‑bit) und basiert auf .NET 8. Der Installer richtet benötigte Laufzeiten automatisch ein und aktualisiert die App nahtlos im Hintergrund. Alternativ startest du die Portable‑Version ohne Installation. Praktisch: Die Beta lässt sich parallel zur stabilen Version betreiben – Einstellungen bleiben getrennt, was Tests ohne Risiko ermöglicht.
Limitierungen und Zielgruppe
Wichtig: VidCoder umgeht keinen Kopierschutz. Für geschützte Scheiben brauchst du – wo rechtlich erlaubt – separate Lösungen. Außerdem gibt es die App nur für Windows. Wenn du eine schnelle, flexible und ehrliche Lösung für Umwandlung, Archivierung und Streaming‑Libraries willst, ist VidCoder eine hervorragende Wahl.
Fazit
VidCoder Beta fühlt sich an wie ein Freund, der dir Arbeit abnimmt: robust, schnell und klar strukturiert. Die Mischung aus Presets, Automatisierung und starker Hardware‑Beschleunigung ist schwer zu schlagen. Ja, eine Beta kann mal zicken – aber der Zugewinn an Tempo und Komfort ist es wert.
Häufig gestellte Fragen:
Kann VidCoder kopiergeschützte DVDs/Blu‑rays rippen?
Nein. VidCoder verarbeitet nur unverschlüsselte Inhalte. Für geschützte Medien sind – je nach Rechtslage – separate Tools nötig.
Was ist der Unterschied zwischen Beta und stabiler Version?
Die Beta liefert neue Funktionen früher und kann parallel installiert werden. Sie ist aktueller, birgt aber ein höheres Risiko für Bugs als die stabile Ausgabe.
Welche Codecs und Container unterstützt VidCoder?
Container: MP4 und MKV. Video: AV1, H.265/HEVC, H.264, MPEG‑4/‑2, VP8, Theora. Audio: AAC, MP3, Vorbis, AC3, FLAC plus Passthrough.
Läuft VidCoder auf meinem PC?
Ja, wenn du Windows 10 oder 11 (64‑bit) nutzt. Der Installer bringt die nötige .NET‑Laufzeit mit oder holt sie automatisch.
Wie bekomme ich kleine Dateien bei guter Qualität?
Nutze konstante Qualität (CRF) statt fixer Bitrate. Für maximale Effizienz lohnt ein Blick auf AV1; für Tempo ist H.265/HEVC via NVENC/Quick Sync oft die beste Balance.
Kann ich mehrere Videos automatisch umwandeln?
Klar. Über die Warteschlange und die Ordnerüberwachung encodest du ganze Stapel vollautomatisch, auch parallel.
Unterstützt VidCoder Untertitel?
Ja. Du kannst Untertitel als Track einbetten oder fest einbrennen und per Regeln automatisch auswählen lassen.
Eigenschaften der Software
Rating:
Name:
VidCoder
Lizenzart:
Open Source
System:
Windows 10/11 (64-bit)
Sprache:
Multi-language
Update:
08.01.2026
Latest Version:
12.9 Beta
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