Vidiot
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Vidiot ist ein schlanker, quelloffener Videoeditor für Windows und Linux, der genau die Tools liefert, die du für schnelles Heimvideo-Editing brauchst – ohne Ballast und ohne Preisschild.
Vorteile
- Open Source und komplett kostenlos
- Übersichtliche Timeline mit Keyframes, Übergängen und Titeln
- Portable Windows-Variante für schnelles Ausprobieren
Nachteile
- Keine macOS-Version
- Weniger Effekte und Profi-Tools als große NLEs
- Oberfläche nur auf Englisch
Vidiot: Leichter Videoschnitt ohne Marketing-Gedöns
Was ist Vidiot?
Vidiot ist ein nichtlinearer Videoeditor, entwickelt von Eric Raijmakers (epra), der sich klar auf Heimvideos und schlanke Workflows fokussiert. Statt Feature-Overkill bekommst du die Basics, die im Alltag zählen: schneiden, trimmen, arrangieren, Übergänge setzen, Titel hinzufügen und per Keyframes animieren. Genau richtig, wenn du Urlaubsclips, Social-Videos oder kurze Tutorials baust.
Hauptfunktionen im Überblick
- Compositing & Transformationen: Skalieren, Rotieren, Positionieren – Elemente sauber im Bild platzieren.
- Trimmen & Schneiden: Clips auf der Timeline präzise kürzen, verschieben, per Drag & Drop arrangieren.
- Übergänge & Titel: Klassische Blenden und einfache Titelwerkzeuge direkt im Schnitt.
- Keyframes: Werte über die Zeit steuern, z. B. Positionen, Transparenzen oder Effekte.
- Tempo & Geschwindigkeit: Clips verlangsamen oder beschleunigen – ohne komplizierte Umwege.
- Plattformen: Läuft unter Windows und Linux.
Bedienung und Workflow
Die Timeline ist bewusst aufgeräumt. Du ziehst deine Clips hinein, trennst sie mit einem Schnitt, setzt einen Übergang – fertig. Wer etwas mehr will, nutzt Keyframes für animierte Titel oder sanfte Positionsfahrten. Gerade Einsteiger kommen schnell auf Tempo, weil Vidiot keine versteckten Schalter oder komplexe Panel-Hierarchien hat. Für Windows gibt es zusätzlich eine portable Ausgabe: entpacken, starten, testen – ohne Installation.
Installation
Unter Windows nutzt du das reguläre Setup (oder die portable Version). Auf Linux ist Vidiot bequem über den Snap-Store verfügbar – praktisch, wenn du schnell aktuell installieren willst, ohne Paketquellen zu pflegen.
Version und Entwicklungsstand
Die aktuell verfügbare Version ist 2.1.0 (Stand: 18. August 2025). Das Release bringt u. a. Feinschliff beim Scrollen in der Timeline und mehrere Bugfixes. Die Projektdateien liegen öffentlich, Pakete für Windows und Linux werden bereitgestellt – ein gutes Signal für nachhaltige Pflege.
Für wen lohnt sich Vidiot?
Wenn du einen einfachen, ehrlichen Editor suchst, der dich nicht mit Profi-Menüs erschlägt, triffst du mit Vidiot eine starke Wahl. Du baust Shorts, Reiseclips oder Schulungsstücke schnell zusammen – und bleibst durch Open Source unabhängig. Fehlen dir fortgeschrittene Tools wie Color-Grading mit Kurven, Motion-Tracking oder eine Effekte-Flut, bist du bei ausgewachsenen NLEs besser aufgehoben.
Fazit
Vidiot fühlt sich an wie das Schweizer Taschenmesser für Alltagsprojekte: klein, schnell, zielstrebig. Kein Glitzer, keine Abo-Fallen, dafür fokussierte Werkzeuge, die dir Arbeit abnehmen. Wenn du deine Zeit lieber in Story und Rhythmus steckst als in Menüs, ist das hier genau dein Ding.
Häufig gestellte Fragen:
Ist Vidiot kostenlos und Open Source?
Ja. Vidiot ist freie Software unter der GPLv3-Lizenz und damit dauerhaft kostenlos nutzbar.
Auf welchen Systemen läuft Vidiot?
Offiziell werden Windows und Linux unterstützt.
Gibt es eine portable Windows-Version?
Ja, eine portable Win64-Variante steht bereit, die ohne Installation läuft.
Welche Version ist aktuell?
Die neueste Fassung ist 2.1.0 (veröffentlicht am 18./19. August 2025, je nach Quelle).
Für wen eignet sich Vidiot eher nicht?
Wenn du komplexe Farbkorrektur, große Effekte-Bibliotheken, Motion-Tracking oder Kollaborationstools brauchst, wirst du in ausgewachsenen Profi-NLEs glücklicher.
Eigenschaften der Software
Rating:
Name:
Vidiot
Lizenzart:
Open Source (GPLv3)
System:
Windows, Linux
Sprache:
English
Update:
08.01.2026
Latest Version:
2.1.0
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