VMware Workstation Player
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VMware Workstation Player ist seit Jahren die schnelle Abkürzung, um Betriebssysteme risikofrei in virtuellen Maschinen zu testen. Heute steckt sein Modus im großen Bruder Workstation Pro, der kostenlos geworden ist. Heißt für dich: weniger Einschränkungen, mehr Power. Im Folgenden bekommst du genau die Punkte, die dir bei der Entscheidung wirklich helfen.
Vorteile
- Pro‑Features wie Snapshots, Klone, vTPM und verschachtelte Virtualisierung jetzt kostenfrei
- Sehr gute Performance und breite Gast‑OS‑Unterstützung
- Flexible Netzwerke (NAT, Bridged, Host‑Only, benutzerdefiniert)
Nachteile
- Download‑/Account‑Prozess wirkt unnötig umständlich
- Vereinzelte Grafik‑/UI‑Macken auf bestimmten Setups in älteren 17.6.x‑Releases
- Kein macOS als Host‑System
VMware Workstation Player
Du willst schnell eine Testumgebung hochziehen, ohne deinen Rechner zu zerlegen? Genau dafür steht der Player‑Modus: eine schlanke Oberfläche für starke Virtualisierung. Wichtig: Den Player gibt es nicht mehr als separates Produkt – sein Funktionsumfang lebt heute in VMware Workstation Pro weiter, das inzwischen kostenlos ist. Ergebnis: Du nutzt praktisch die Pro‑Power, wählst aber die einfache Player‑Ansicht, wenn du es minimalistisch magst.
Was ist VMware Workstation Player?
Ein Desktop‑Hypervisor, mit dem du komplette PCs als VMs startest – Windows, Linux, ältere Systeme für Legacy‑Software oder frische Insider‑Builds zum Ausprobieren. Ideal für IT‑Training, Softwaretests, sichere Surf‑Umgebungen oder eine kleine Home‑Lab‑Spielwiese.
Wie funktioniert das?
Du legst eine neue VM an, weist CPU‑Kerne, RAM, Speicher und Netzwerk zu und startest das gewünschte ISO. Der Hypervisor kapselt die VM sauber vom Host, leitet aber bei Bedarf Geräte wie USB‑Sticks, Smartcards oder Webcams durch. Dank 3D‑Beschleunigung laufen viele GUI‑Workloads angenehm flüssig. Und wenn du mehr Kontrolle willst, schaltest du in die Pro‑Ansicht – Snapshots, Klone, verschachtelte Virtualisierung oder benutzerdefinierte Switches sind nur einen Klick entfernt.
Hauptfunktionen
- Breite OS‑Unterstützung: Windows‑ und Linux‑Gäste, UEFI/Secure‑Boot, vTPM für moderne Windows‑11‑Vorgaben
- Snapshots & Klone: Sicher testen, schnell zurückspringen, Varianten nebeneinander fahren
- Netzwerk‑Topologien: NAT, Bridged, Host‑Only, mehrere virtuelle Adapter, isolierte Testnetze
- Hardware‑Zugriff: USB‑Passthrough, Laufwerke, gemeinsame Ordner, Copy & Paste/Drag & Drop
- Performance‑Tuning: Virtuelle NVMe‑Controller, 3D‑Beschleunigung, paravirtualisierte Treiber
Warum brauchst du das?
Weil du Dinge ausprobieren willst, ohne dein Produktivsystem zu riskieren: Updates vorab testen, eine unsichere App in Quarantäne packen, einen Legacy‑Dienst weiterbetreiben – alles ohne Dual‑Boot‑Stress. Gerade für Entwickler, Admins und Power‑User ist der Zeitspar‑Faktor riesig.
Praxis: So holst du das Maximum heraus
1) BIOS/UEFI: Virtualisierung (Intel VT‑x/AMD‑V) aktivieren. 2) Windows‑Host: Entweder Hyper‑V/WSL2 oder VMware – beides parallel kann bremsen. 3) Ressourcen: CPUs und RAM knapp, aber nicht geizig zuteilen; NVMe‑Controller für flotte I/O wählen. 4) Sicherheit: Für Windows 11 Gäste vTPM und Secure Boot aktivieren. 5) Snapshots: Vor riskanten Aktionen einen Stand sichern – spart Stunden.
Erfahrungen aus dem Alltag
Auf moderner Hardware laufen 2–3 parallele VMs problemlos, wenn die SSD schnell ist und genug RAM an Bord ist (16–32 GB sind sweet spot fürs Multitasking). Bei älteren 17.6.x‑Builds gab es in Einzelfällen Grafik‑Macken – hier hilft ein aktuelles Build oder als Fallback die bewährte 17.5.2. Seit der kostenlosen Pro‑Linie ist der Player‑Modus im Prinzip dein „Komfort‑Cockpit“ für die wichtigsten Tasks.
Alternativen
VirtualBox: kostenlos, flexibel, aber bei Grafik und Integration oft etwas zäher. Hyper‑V: sehr solide auf Windows Pro/Enterprise, dafür weniger komfortabel in der Desktop‑Bedienung. Wenn du schnelle Einrichtung, saubere Geräte‑Integration und starke Netzwerk‑Optionen willst, fühlt sich VMware meist runder an.
Für wen lohnt sich das?
Dev & Test: Multi‑OS‑Tests, CI‑nahe Reproduktionen. IT‑Pros: Lab‑Szenarien, Schulungen, Zert‑Vorbereitung. Power‑User: Sandbox fürs sichere Surfen und für riskante Tools.
Fazit
VMware Workstation Player (als Modus in Workstation Pro) ist eine der angenehmsten Arten, ernsthafte Virtualisierung alltagstauglich zu machen. Die Hürde „Bezahlen oder nicht?“ ist weg, der Funktionsumfang sitzt, und die Performance stimmt. Ein paar Stolpersteine beim Download‑Prozess? Ja. Aber wenn die VM erst läuft, willst du sie nicht mehr missen.
Häufig gestellte Fragen:
Gibt es den Player noch separat?
Nein. Der Player‑Modus steckt nun in Workstation Pro, das kostenlos nutzbar ist. Dadurch entfällt die frühere Trennung und du bekommst mehr Funktionen aus einer Hand.
Laufen Windows‑11‑VMs inklusive TPM?
Ja. Mit vTPM und Secure Boot erfüllst du die Windows‑11‑Anforderungen in der VM – ideal für Tests und sichere Umgebungen.
Was tun bei Grafikfehlern oder Rucklern?
Aktualisiere Host‑GPU‑Treiber und probiere ein aktuelles Workstation‑Build. Falls es hakt, funktioniert die stabile 17.5.2 auf manchen Systemen als Fallback sehr gut.
Eigenschaften der Software
Rating:
Name:
VMware Workstation Player
Lizenzart:
Freeware
System:
Windows, Linux
Sprache:
Multi-language
Update:
10.01.2026
Latest Version:
25H2
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