WavePad

WavePad

Schneller, vielseitiger Audio-Editor mit starken Effekten, Batch-Verarbeitung und optionaler Pro-Version für Profis.

Du willst Audio fix schneiden, entrauschen oder Effekte stapeln, ohne dich in eine DAW einzuarbeiten? Genau dafür ist WavePad gemacht. In diesem Review führe ich dich durch Funktionen, Lizenzmodell, Stärken/Schwächen und für wen sich das Tool wirklich lohnt.

Vorteile

  • Viele Effekte, VST-Unterstützung und Batch-Tools
  • Sehr breiter Format-Support inklusive FLAC & OGG
  • Einfacher Workflow – ideal für schnelle Edits

Nachteile

  • Freie Version funktional begrenzt für Pro-Workflows
  • Installer erfordert Aufmerksamkeit wegen Zusatzangeboten
  • UI wirkt teils altmodisch

WavePad: Leistungsstarker Audio-Editor für Windows, macOS und Mobilgeräte

WavePad ist ein fokussierter Audio-Editor für schnelle Edits, Restauration und Effekte – ohne die Komplexität einer vollwertigen DAW. Die aktuelle Windows-Fassung liegt als 20.60 vor (Upload 17.12.2025), parallel gibt es macOS-, iOS- und Android-Builds. Für private Nutzung gibt es eine kostenlose Variante, für volle Feature-Power die Masters/Commercial Edition.

Was ist WavePad – und wofür taugt es?

Gedacht ist es für Aufgaben wie Podcast-Schnitt, Interviews reinigen, Musik-Snippets trimmen, Rausch- und Klickentfernung oder die schnelle Effektkette fürs Voice-over. Das Programm punktet mit nicht-destruktiven Bearbeitungen, umfangreichen Effekten und Batch-Verarbeitung – ideal, wenn du viele Dateien in einem Rutsch konvertieren oder normalisieren willst. VST-Plugin-Support öffnet die Tür zu externen Effekten.

Hauptfunktionen im Überblick

  • Schnitt & Timing: Schneiden, Kopieren, Einfügen, Silence, Auto-Trim.
  • Effekte: Amplify, Normalize, EQ, Reverb, Echo, Reverse – plus VST.
  • Audio-Restauration: Rauschminderung, DeClick/DeCrackle.
  • Analyse & Tools: FFT-Spektralanalyse, Bookmarks, Regions.
  • Batch & Konvertierung: Tausende Dateien automatisiert verarbeiten.
  • Formate: u. a. WAV, MP3, FLAC, OGG, AIF, VOX, GSM.

Neuere Entwicklungen: KI und Automatisierung

Spannend: In der 20er-Reihe testete NCH die KI-gestützte Stimm-/Instrumenten-Trennung (z. B. Vocal-Isolation) – zuerst experimentell in 20.26. Das deutet an, wohin die Reise geht: smartere Automatiken statt Handarbeit.

System, Sprachen und Anforderungen

WavePad läuft auf Windows und macOS sowie als App auf Android und iOS. Die Desktop-Version bietet mehr Tiefe; mobil ist es eine gute Ergänzung zum Vorbereiten und schnellen Nachbearbeiten. Mehrsprachigkeit ist an Bord, darunter Deutsch und Englisch. Für Windows nennt die Steam-Seite als Minimum u. a. 1,5 GHz CPU, 4 GB RAM und ~100 MB Speicher – also sehr genügsam.

Lizenzmodell: Free vs. Masters Edition

Kostenlos ist die Nutzung für Privates bzw. mit eingeschränktem Funktionsumfang; die Masters Edition schaltet Pro-Features frei und ist für kommerzielle Nutzung gedacht. Auf Download-Portalen tauchen dafür regelmäßig aktuelle 20.x-Versionen auf (z. B. 20.59/20.52), was zeigt, dass NCH die Software kontinuierlich pflegt.

Installation & Sicherheit: Ein Wort der Vorsicht

Beim Setup solltest du aufmerksam durchklicken: Auf dem verlinkten Portal wird empfohlen, auf zusätzliche Angebote zu achten und Einträge im Startmenü ggf. zu entfernen. Heißt: Keine Panik – nur nicht blind „Weiter“ drücken.

Praxis: So arbeitest du schneller

Kleines Beispiel aus meinem Workflow: Für ein 25‑Minuten‑Interview lade ich die WAV rein, setze Regions für Kapitel, jage ein DeNoise-Profil drüber, anschließend Normalize und einen leichten EQ. Danach exportiere ich in einem Rutsch MP3 und WAV, während im Batch-Tool die Social-Snippets entstehen. Ergebnis: saubere Sprachverständlichkeit in unter 10 Minuten – ohne DAW.

Stärken & Grenzen

Stark sind die Geschwindigkeit, die Effekte und die Einfachheit. Grenzen spürst du, wenn du komplexe Mehrspur-Produktionen oder fortgeschrittenes Mastering brauchst – dafür ist eine DAW wie Reaper, Studio One oder Cubase passender. Für Podcasts, Voice-Over, Audiobücher, Radiospots oder schnelle Musik-Edits ist WavePad aber genau richtig.

Alternativen

Wenn du Open‑Source bevorzugst, ist Audacity eine kostenlose Option mit vielen Plugins. Magst du alles aus einer Hand mit High-End-Mastering, schau auf spezialisierte Editoren. WavePad trifft den Sweet Spot aus Tempo, Tools und einfacher Bedienung.

Fazit

WavePad ist kein Blender, sondern ein pragmatischer Audio-Editor für echte Alltagsjobs. Wenn du schnell Ergebnisse willst und Wert auf Effekte, Restauration und Batch legst, bekommst du hier für wenig Geld (oder gratis privat) enorm viel Nutzen – und mit Version 20.x eine aktiv gepflegte Basis.

Häufig gestellte Fragen:

Ist WavePad wirklich kostenlos?

Privat kannst du mit der Free-Version arbeiten; für volle Funktionen und kommerzielle Nutzung brauchst du die Masters/Commercial Edition.

Welche Dateiformate unterstützt WavePad?

Unter anderem WAV, MP3, FLAC, OGG, AIF sowie VOX/GSM – dazu VST-Plugins für zusätzliche Effekte.

Wie hoch sind die Systemanforderungen?

Für Windows genügen laut Shop/Store u. a. 1,5 GHz CPU, 4 GB RAM und rund 100 MB Speicherplatz – läuft also auch auf älteren Rechnern.

Welche Version ist aktuell?

Für Windows ist 20.60 (Upload 17.12.2025) der jüngste Build; das verlinkte Portal listet teils noch 20.00 – das ist normal, da Drittseiten später aktualisieren.

Eigenschaften der Software

Rating:

4,3

Name:

WavePad

Lizenzart:

Freeware

System:

Windows, macOS, Android, iOS

Sprache:

Multi-language

Update:

07.01.2026

Latest Version:

20.60