Windows Firewall Control
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Windows Firewall Control gibt dir eine schlanke, schnelle Oberfläche, um die integrierte Windows-Firewall präzise zu steuern – inklusive smarter Ausgeh-Benachrichtigungen, Filterprofilen und praktischen Workflows. Kurz: weniger Gefummel in versteckten Menüs, mehr Kontrolle im Alltag.
Vorteile
- Sofortige Kontrolle über ausgehende Verbindungen mit verständlichen Popups
- Vier Filterprofile für schnelle Sicherheitswechsel
- Leicht, ressourcenschonend, kostenlos
Nachteile
- Bei vielen neuen Apps anfangs viele Benachrichtigungen
- Lernmodus kann zu großzügigen Regeln führen, wenn man ihn vergisst zu deaktivieren
- Nur für Windows, .NET 4.8 erforderlich
Windows Firewall Control: Mehr Kontrolle, weniger Lärm
Du willst wissen, welche Apps wirklich ins Netz dürfen – und das ohne komplizierte MMC-Snap-ins? Genau hier punktet Windows Firewall Control (WFC): Es setzt auf die vorhandene Windows-Firewall auf, erweitert sie um eine klare Oberfläche, praktische Benachrichtigungen und Profile, und lässt dich Regeln schneller erstellen als Windows selbst. Es ersetzt die Firewall nicht – es macht sie nutzbar.
Was ist WFC – und wie funktioniert es?
WFC ist ein Frontend für die Windows-Firewall. Die Paketfilterung übernimmt weiterhin Windows; WFC liefert die Bedienung: Ausgeh- und Eingehregeln verwalten, Regeln zusammenführen oder duplizieren, ungültige Regeln aufräumen, temporäre Regeln erzeugen und vieles mehr. Dadurch bekommst du die Sicherheit des Windows-Stacks – nur mit besserem Handling.
Hauptfunktionen, die im Alltag zählen
Filterprofile: Wechsel per Klick zwischen High, Medium, Low und No Filtering – je nach Risikoappetit. Medium blockt unbekannte ausgehende Verbindungen, bis du entscheidest. High sperrt alles – ideal für sensible Phasen. Low erlaubt Outbound, außer du blockst gezielt. No Filtering schaltet die Windows-Firewall ab (nur für Spezialfälle).
Benachrichtigungen: Wenn eine App raus will, erscheint ein klarer Dialog. Du genehmigst, blockst, oder erstellst eine temporäre Regel. So baust du dir Stück für Stück ein sauberes Regelset auf – transparent und nachvollziehbar.
Lernmodus: Für den Start erlaubt WFC signierte Programme automatisch. Praktisch, um nicht von Popups erschlagen zu werden. Danach stellst du auf „Anzeigen“ um und nur Neues fragt nach. Diese Kombination sorgt für Ruhe und Kontrolle.
Regel-Werkzeuge: Regeln importieren/exportieren (auch teilweise), Duplikate finden und verschmelzen, Schnellzugriff über das Tray-Icon, Sperre gegen Regel-Tampering, Kontextmenü-Integration – nützlich, wenn du mehrere Geräte oder Profile pflegst.
Warum brauchst du das?
Viele Sicherheitsprobleme entstehen nicht durch klassisches Malware-Theater, sondern durch unerwünschte Verbindungen legitimer Tools. Mit WFC siehst du, wenn ein neues Programm nach Hause telefoniert, und kannst bewusst entscheiden. Gerade auf produktiven PCs bleibt so die Leitung sauber – ohne die Windows-Firewall zu ersetzen.
Leistung & Stabilität
WFC ist leichtgewichtig und hängt sich an vorhandene Windows-Dienste. Das spart Ressourcen und minimiert Konflikte mit Antiviren-Lösungen. Updates bringen kontinuierlich Feinschliff; die aktuelle Ausgabe 6.24.0.0 liefert u. a. eine Option für Beta-Updates und Stabilitätsfixes im Verbindungsprotokoll.
Installation & Systemvoraussetzungen
WFC läuft auf Windows 7 bis Windows 11 (x86/x64) sowie gängigen Server-Editionen; Voraussetzung ist .NET Framework 4.8 und ein aktiver Windows-Firewall-Dienst. Die Einrichtung benötigt erhöhte Rechte, der Betrieb nicht – ideal auch auf Standardkonten.
Lizenz, Herkunft, Vertrauen
WFC wird seit Jahren von Binisoft gepflegt und ist heute Teil des Malwarebytes-Ökosystems – die Tools bleiben weiterhin kostenlos nutzbar. Die aktuelle Distribution wird als Freeware geführt.
Tipps für den Start
So startest du stressfrei: Erst Lernmodus aktivieren und die wichtigsten Apps einmal öffnen (Browser, Office, Tools). Danach auf „Benachrichtigen“ wechseln. Nutze Profile: Medium fürs Arbeiten, High für Reisen/Öffentliche Netze, Low wenn du schnell etwas testen musst. Regeln kannst du später aufräumen oder zusammenführen – Ordnung bleibt.
Für wen eignet sich WFC?
Für dich, wenn du Kontrolle willst, ohne eine vollwertige Drittanbieter-Firewall zu installieren. Für Admins, die Regeln reproduzierbar pflegen müssen. Für Kreative/Gamer, die Performance schätzen – denn WFC bleibt schlank.
Häufig gestellte Fragen:
Ersetzt WFC die Windows-Firewall?
Nein. WFC steuert und erweitert die integrierte Firewall – filtern und blocken übernimmt weiterhin Windows selbst.
Welche Einstellung ist als Standard sinnvoll?
Für die meisten reicht Medium Filtering: Unbekannte Ausgänge werden gestoppt, bis du entscheidest. Bei sensiblen Einsätzen kannst du kurzfristig auf High gehen.
Ist WFC wirklich kostenlos?
Ja, WFC wird als Freeware angeboten.
Läuft WFC mit meinem Antivirus zusammen?
In der Regel ja, weil WFC die Windows-Firewall nutzt statt eine eigene mitzubringen. Achte nur darauf, nicht parallel andere Treiber-basierte Netzwerkfilter zu aktivieren, die die Windows-Firewall umgehen.
Eigenschaften der Software
Rating:
Name:
Windows Firewall Control
Lizenzart:
Freeware
System:
Windows
Sprache:
Multi-language
Update:
08.01.2026
Latest Version:
6.24.0.0
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