yEd Graph Editor

yEd Graph Editor

Der schnelle, kostenlose Diagramm-Editor, der auch große Strukturen mit einem Klick sauber ordnet.

Du willst in Minuten statt Stunden übersichtliche Diagramme bauen? yEd Graph Editor nimmt dir das lästige Ausrichten ab und bringt selbst große, verknotete Skizzen in Form. Im Folgenden zeige ich dir, was das Tool kann, wo es glänzt und wo Grenzen liegen.

Vorteile

  • Leistungsstarke Auto-Layouts für komplexe Diagramme
  • Plattformübergreifend mit integriertem JRE und starkem Export
  • Kostenlos auch im kommerziellen Umfeld nutzbar

Nachteile

  • Kein Echtzeit‑Teamwork und kein integrierter Cloud‑Sync
  • Java‑UI wirkt teils altbacken
  • Sehr große Graphen brauchen spürbar RAM/CPU

yEd Graph Editor – schneller zum klaren Diagramm

yEd Graph Editor ist ein kostenloser Desktop‑Editor für Diagramme aller Art: Flowcharts, BPMN, UML, ER‑Modelle, Organigramme, Mindmaps und vieles mehr. Sein Trumpf: Auto‑Layouts, die selbst wildeste Skizzen mit einem Klick in eine lesbare Struktur bringen. Wenn du häufig Informationen ordnest, sparst du damit Zeit – und Nerven.

Was macht yEd besonders?

yEd ist nicht einfach „noch ein Mal‑Tool“. Es kombiniert eine intuitive Oberfläche mit hochwertigen Layout‑Algorithmen aus dem yFiles‑Universum. Beim ersten Start arbeitest du auf einer leeren Zeichenfläche, ziehst Formen aus der Palette, verbindest sie und lässt anschließend einen passenden Layout‑Typ laufen. Genau hier fühlt sich yEd schnell und präzise an.

Hauptfunktionen im Überblick

• Auto‑Layouts: Hierarchisch, organisch, orthogonal, radial, Baum, Kreis – du wählst, yEd ordnet. • Intelligente Ausrichtung: Snap‑Lines, Auto‑Alignment und sauberes Rastern. • Import: Excel und XML können in Graphstrukturen verwandelt werden – ideal, wenn deine Daten schon in Tabellen liegen. • Export: PDF, SVG, EMF, PNG/JPG, EPS – für Print, Web oder Präsentation. • Vorlagen & Stile: Umfangreiche Symbol‑Paletten (z. B. BPMN), eigene Stile, Gruppen- und Swimlane‑Konstrukte. • Suchen & Selektieren: Leistungsfähige Suche (inkl. Regex) und Auswahlwerkzeuge für große Diagramme.

Automatische Layouts in der Praxis

Du kennst das: Ein Team wirft Ideen in ein Board, am Ende ist alles miteinander verbunden – aber unlesbar. Mit yEd wählst du „Hierarchisch“ für Prozesse, „Orthogonal“ für technische Pläne oder „Organisch“ für Netzwerke. Ein Klick, und die Struktur wird klar. In meinen Tests war besonders der hierarchische Layout‑Typ ein „Aha!“‑Moment: Knoten springen an sinnvolle Ebenen, Kanten kreuzen seltener, Labels bleiben lesbar.

Import, Export & Formate

yEd liest Daten aus Excel oder XML (auch via XSLT‑Mappen möglich) und speichert nativ als GraphML. Beim Export glänzt es mit Vektorformaten wie SVG/EMF/EPS und druckfestem PDF. Für Berichte oder Web‑Dokus ist das Gold wert, weil Kanten und Texte knackscharf bleiben.

Vorlagen, Stile & Wiederverwendbarkeit

Die Palette liefert viele Bausteine: Flowchart‑Symbole, BPMN‑Elemente, UML‑Klassen u. v. m. Du passt Farben, Formen, Icon‑Stile an, speicherst eigene Vorlagen und arbeitest damit in neuen Projekten weiter. Mit Gruppen und Swimlanes strukturierst du komplexe Modelle ohne Chaos.

Performance & System

yEd läuft auf Windows, macOS und Linux. Die Installer bringen eine aktuelle OpenJDK‑Laufzeit mit – du musst nichts nachrüsten. Große Graphen profitieren von ausreichend RAM und einer flotten CPU; bei zehntausenden Knoten merkst du die Java‑Basis, aber die Layouts bleiben stabil.

Sicherheit & Lizenz

Kostenlos, auch im kommerziellen Einsatz. Wichtig: Die Lizenz erlaubt die Nutzung als Anwendung, untersagt jedoch eigene Weiterverteilung oder automatisierte Server‑Workloads. Für Browser‑Diagramme gibt es zusätzlich yEd Live; sensible Dateien bleiben lokal, wenn du keine Cloud‑Funktion nutzt.

Alternativen – und warum yEd oft gewinnt

Gegenüber einfachen Online‑Tools punktet yEd mit besseren Layout‑Algorithmen und hochwertigen Exporten. Gegenüber Schwergewichten wirkt es schlanker und kostenfrei. Was fehlt? Echtzeit‑Kollaboration und ein modernes Cloud‑Ökosystem – wer das braucht, greift ergänzend zu Collaboration‑Tools.

Für wen lohnt sich yEd?

Business‑Analysten für Prozesse, Architekten/Entwickler für Systeme, Data‑Teams für Netzwerke, PM/Consulting für Workshops – überall, wo Struktur zählt. Mein Lieblings‑Use‑Case: Ein chaotisches Whiteboard als Excel‑Liste erfassen, nach yEd importieren und per Auto‑Layout in eine saubere Prozessgrafik verwandeln.

Tipps für den Start

1) Erst grob modellieren, dann Layout wählen. 2) Labels kurz halten und Farben sparsam nutzen. 3) Gruppen und Swimlanes einsetzen, um Ebenen klar zu trennen. 4) Exporte in PDF/SVG für Print und Web nutzen.

Fazit

yEd ist die „Ich will Ordnung“-Abkürzung für Diagramme. Kostenlos, schnell, präzise – mit Profi‑Layouts, die du sonst nur in teurer Software findest. Wenn du auf Live‑Collab verzichten kannst, bekommst du hier extrem viel Qualität ohne Preisschild.

Häufig gestellte Fragen:

Ist yEd wirklich kostenlos – auch beruflich?

Ja. Die Nutzung ist kostenlos, auch im Unternehmen. Nicht erlaubt sind eigene Weiterverteilung und automatisierte Nutzung außerhalb der App.

Auf welchen Systemen läuft yEd?

Windows, macOS und Linux. Die Installer bringen eine passende Java‑Laufzeit mit.

Welche Formate kann ich exportieren?

PDF, SVG, EMF sowie PNG/JPG/EPS – ideal für Präsentation, Druck und Web.

Wie importiere ich Daten aus Excel?

Excel‑Tabellen lassen sich direkt einlesen und zu Knoten/Kanten mappen. Danach sorgt ein passendes Layout für Struktur.

Gibt es Team‑Funktionen?

Echtzeit‑Kollaboration bietet die Desktop‑App nicht. Du teilst Dateien klassisch per Versionierung oder nutzt ergänzende Tools.

Wann sollte ich welchen Layout‑Typ wählen?

Hierarchisch für Prozesse, orthogonal für technische Pläne, organisch für Netzwerke, radial/kreis für Übersichten, Baum für klare Parent‑Child‑Strukturen.

Eigenschaften der Software

Rating:

4,6

Name:

yEd Graph Editor

Lizenzart:

Freeware

System:

Windows, macOS, Linux

Sprache:

English, German

Update:

07.01.2026

Latest Version:

3.25.1